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Neuer Test weist Krebsgene im Blut nach

WASHINGTON/HAMBURG (dpa). Ein neuer Bluttest deutscher und US- amerikanischer Forscher kann Darmkrebs bereits im Frühstadium aufspüren.

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Das Verfahren sucht veränderte Erbgutstücke, die vom Tumor ins Blut gelangen. Der Test könnte auch für andere Krebsarten weiterentwickelt werden, vor allem für solche, für die es keine anderen Früherkennungsverfahren gibt.

Das Team um Bert Vogelstein von den Johns Hopkins Medical Institutions in Baltimore im US-Staat Maryland sowie Kerstin David und Hartmut Juhl vom Israelitischen Krankenhaus in Hamburg bedienten sich einer Technik zum Nachweis winziger Mengen von verändertem Erbgut im Blut.

Damit fanden die Forscher zunächst heraus, daß sich im Blut von Patienten mit fortgeschrittenem Darmkrebs vermehrt eine mutierte Version des APC-Gens findet. Dann wiesen sie nach, daß sich dieses Gen auch bei mehr als 60 Prozent der untersuchten Patienten auffinden ließ, die sich noch in einem sehr frühen Stadium der Krebserkrankung befanden.

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