Lernprogramm

Praxisnahe Fortbildung online zu CED

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WIESBADEN. Mit dem CED-Lernprogramm IBDVia steht Ärzten, die Patienten mit M. Crohn/Colitis ulcerosa betreuen, ein praxisnahes Online-Fortbildungstool auf Englisch zur Verfügung, teilt der Hersteller AbbVie mit. Teilnehmer der Fortbildung werden anhand realer Patientenfälle für die Identifizierung prognostischer Marker, die einen schweren Verlauf einer CED vorhersagen, sowie für die Herausforderungen, eine patientenindividuelle Therapiestrategie zu entwickeln, sensibilisiert.

Das Tool wurde von AbbVie zusammen mit CED-Experten entwickelt und ist in Form eines Eigenstudiums kostenfrei nutzbar. Das Online-Lernprogramm IBDVia (Inflammatory Bowel Disease) richte sich sowohl an erfahrene Gastroenterologen und Ärzte, die im Praxis- und Klinikalltag CED-Patienten behandeln, sowie an Assistenzärzte, die sich in der Ausbildung zum Gastroenterologen befinden, so der Hersteller in seiner Mitteilung.

 Nach kostenfreier Registrierung unter www.ibdvia.org haben Interessierte derzeit die Möglichkeit, zwischen zwei verschiedenen Übungsmodulen zu wählen:Prognose soll anhand von Patientendaten eingeschätzt werdenIm Prognose-Modul werden mehrere CED-Patientenfälle vorgestellt, deren Prognose anhand unterschiedlicher Patientendaten eingeschätzt werden soll. Hierzu kann sowohl auf Patientencharakteristika wie Alter, Geschlecht, Beruf, Familienanamnese, Lebensstil, Dauer und Art der Behandlung als auch auf klinische Faktoren, Laborparameter, Informationen zu extraintestinalen Manifestationen und Ergebnisse bildgebender Verfahren zurückgegriffen werden.

 Die Teilnehmer bewerten fallbasiert, ob es sich bei den vorliegenden Parametern um prognostische Faktoren handelt und ob diese gegebenenfalls auf einen günstigen oder ungünstigen Krankheitsverlauf schließen lassen. Anschließend erfolgt die Bewertung der im Modul individuell getroffenen Entscheidungen zur Patientenprognose, indem die vorliegenden Faktoren ausführlich diskutiert und mit Verlinkung zur Original-Literatur eine evidenzbasierte und leitliniengestützte Therapieempfehlung präsentiert wird.

Langfristiges Therapiemanagement im VordergrundIm Management-Modul steht das langfristige Therapiemanagement von CED-Patienten im Vordergrund. Hierzu erfolgt zunächst eine Vorstellung des Patienten mit Angaben zu Alter, Berufstätigkeit, ethnischer Zugehörigkeit und Lebensgewohnheiten.

Fortbildungsteilnehmern wird zudem ein Einblick in den Krankheitsverlauf und die Behandlungshistorie des Patienten gewährt. Die Herausforderung für die Nutzer besteht darin, geeignete diagnostische Tests auszuwählen, um die korrekte Diagnose stellen und die Krankheitsschwere des vorstelligen Patienten beurteilen zu können.

Nach der Diagnosestellung erfolgt die simulierte langfristige Betreuung des Patienten, welche mit der Definition von Therapiezielen beginnt und eine adäquate Behandlung entlang des Therapiealgorithmus zum Ziel hat. Abschließend wird das Therapiemanagement, für das sich der Teilnehmer entschieden hat, im Hinblick auf die tatsächliche Patientenprognose, aktuelle Studiendaten sowie Expertenmeinungen bewertet.Fortbildungstool wird weiterentwickelt.

Die Bearbeitung eines Patientenfalles im Prognose-Modul beanspruche etwa 15 Minuten, eine Fortbildungseinheit im Management-Modul etwa 30 Minuten, informiert das Unternehmen AbbVie. Die Bearbeitung könne allerdings unterbrochen und gespeichert werden. IBDVia werde durch die schrittweise Bereitstellung neuer realer Patientenfälle regelmäßig weiterentwickelt, um Interessierten möglichst viele Aspekte chronisch-entzündlicher Darmerkrankungen näherzubringen, die bei der Prognose und Therapieentscheidung berücksichtigt werden sollten. (eb)

Der Link zum Lernprogramm: www.ibdvia.org

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