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Lymphödem

Studie startet

Ärzte prüfen die Physikalische Gefäßtherapie BEMER™ bei mehr als 200 Patienten mit Lymphödem.

Veröffentlicht:

WALCHSEE. Welche Erfolge bringt die physikalische Gefäßtherapie bei Lymphödem-Patienten? Das wird jetzt in einer Studie in der Lymphödemklinik "Wittlinger Therapiezentrum" in Walchsee getestet.

In der doppelt-blind-randomisierten-Placebo-kontrollierten Level I-Studie von Oktober 2016 bis Ende 2018 wissen weder Arzt, Patient noch Therapeut, welches System Verum oder Placebo ist, heißt es in einer Mitteilung zur Studie.

Die Patienten erhalten während ihres dreiwöchigen Aufenthaltes in der Lymphödemklinik Wittlinger 90 Minuten, das im medizinischen Leistungsprofil mit den Sozialversicherungen vereinbarte Therapiekonzept, die kombinierte physikalische Entstauungstherapie (KPE).

Dieses Verfahren besteht aus der manuellen Lymphdrainage nach Dr. Vodder, der Bandagierung, der Ödemgymnastik und der Hautpflege. Zusätzlich erhalten die Studienteilnehmer täglich für 2 x 20 Minuten die Physikalische Gefäßtherapie BEMER™.

Der aktuellen Studie mit geplant mehr als 200 Betroffenen ging eine Pilotstudie voraus, in der Lymphödem-Patienten dem BEMER™-Signal ausgesetzt wurden, das die Pumpfunktion in der Mikrozirkulation optimiert und so Energiebereitstellung und Stoffwechselentsorgung reaktiviert.

Unter anderem sei dadurch die Leistungsfähigkeit der Patienten gesteigert worden, Entzündungen und Schmerzen seien gelindert worden, so die Mitteilung. Auch der Rückgang des Ödems sei verbessert worden. (eb)

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