Ärzte Zeitung, 09.05.2014

Neuland für Orthopäden

Obelics erforscht die Osteoporose

WÜRZBURG. Das deutsch-französische Konsortium "Obelics" erforscht die Epigenetik der Osteoporose. Es wird von Würzburg aus koordiniert und erhält 1,5 Millionen Euro Förderung.

Epigenetik reguliert über Enzyme die Zugänglichkeit des Erbmaterials und damit die Anpassung an Lebensbedingungen. Die Forscher wollen Stammzellen aus dem Knochenmark von Osteoporose-Patienten isolieren, vermehren und das epigenetische Profil der Zellen charakterisieren.

Es wird dann verglichen mit "jungen Stammzellen" und den im Lauf des Lebens akquirierten Veränderungen. Die Wissenschaftler gehen davon aus, dass die Stammzellen aus dem Knochenmark der Patienten ungewöhnlich schnell altern. Die Ursachen hierfür sind jedoch auf der Ebene der Genregulation bisher gänzlich unbekannt. (eb)

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

Herpes-Viren unter Alzheimerverdacht

Die Virus-Hypothese erhält neue Nahrung: Eine immunschwächende Aktivität der Herpesviren könnte Alzheimer befeuern, so eine Studie. mehr »

Das alles muss das Verarbeitungsverzeichnis enthalten

Zur Umsetzung der Datenschutzgrundverordnung müssen Arztpraxen ein "Verzeichnis von Verarbeitungstätigkeiten" anlegen. Was darin alles aufgeführt werden muss, fassen zwei Medizinrechtler zusammen. mehr »

Übermüdete Teens oft adipös und hyperton

Sowohl zu kurzer als auch schlechter Schlaf erhöht bei Jugendlichen das kardiometabolische Risiko. In der bisher größten Studie zum Thema wirkten sich entsprechende Defizite negativ auf Taillenumfang, Blutdruck und Lipide aus. mehr »