Neuland für Orthopäden

Obelics erforscht die Osteoporose

Veröffentlicht:

WÜRZBURG. Das deutsch-französische Konsortium "Obelics" erforscht die Epigenetik der Osteoporose. Es wird von Würzburg aus koordiniert und erhält 1,5 Millionen Euro Förderung.

Epigenetik reguliert über Enzyme die Zugänglichkeit des Erbmaterials und damit die Anpassung an Lebensbedingungen. Die Forscher wollen Stammzellen aus dem Knochenmark von Osteoporose-Patienten isolieren, vermehren und das epigenetische Profil der Zellen charakterisieren.

Es wird dann verglichen mit "jungen Stammzellen" und den im Lauf des Lebens akquirierten Veränderungen. Die Wissenschaftler gehen davon aus, dass die Stammzellen aus dem Knochenmark der Patienten ungewöhnlich schnell altern. Die Ursachen hierfür sind jedoch auf der Ebene der Genregulation bisher gänzlich unbekannt. (eb)

Mehr zum Thema
Kommentare

Sie müssen angemeldet sein, um einen Kommentar verfassen zu können.
Vorteile des Logins

Über unser kostenloses Login erhalten Ärzte und Ärztinnen sowie andere Mitarbeiter der Gesundheitsbranche Zugriff auf mehr Hintergründe, Interviews und Praxis-Tipps.

Jetzt anmelden / registrieren »

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

» kostenlos und direkt in Ihr Postfach

Am Morgen: Ihr individueller Themenmix

Zum Feierabend: das tagesaktuelle Telegramm

Newsletter bestellen »

Top-Meldungen
BÄK-Präsident Dr. Klaus Reinhardt betont: Ärzte arbeiten nicht gern im ruinösen Wettbewerb.

© Wolfgang Kumm / dpa / picture alliance

Im Vorfeld des 125. Ärztetags

Bundesärztekammer stellt zwölf Forderungen an künftige Regierung

Noch ist er violett: Für die neue Formulierung von ComirnatyTextbaustein: war wird der Deckel eine andere Farbe haben.

© Sina Schuldt / dpa

Neue Formulierung

Comirnaty®-Handhabung wird für Praxen bald leichter