Ärzte Zeitung, 07.02.2012

"Ausgezeichnet"-Gütesiegel für 143 Kinderkliniken

MAINZ (ras). Um "Qualitäts-Kinderkliniken" bekannter zu machen, ist das Gütesiegel "Ausgezeichnet. Für Kinder" zum zweiten Mal verliehen worden.

Initiatoren des Siegels, das für die Jahre 2012 und 2013 gültig sein wird, ist die Gesellschaft der Kinderkrankenhäuser und Kinderabteilungen in Deutschland e.V. (GKinD), die Bundesarbeitsgemeinschaft Kind und Krankenhaus (BaKuK) und die Deutschen Akademie für Kinder- und Jugendmedizin e.V. (DAKJ) zusammen mit der Deutschen Gesellschaft für Kinderchirurgie (DGKCH).

Grundlage für dieses Gütesiegel ist ein Strukturpapier aus dem Jahr 2007. Daraus hat sich 2009 das Zertifikat "Ausgezeichnet. Für Kinder" entwickelt.

Seit 2009 können Eltern somit prüfen, welche Qualitätskriterien eine Kinderklinik in ihrem Umfeld erfüllt. Im vergangenen Jahr hat die erste Neubewertung der Kinderkliniken stattgefunden.

Nur 20 geprüfte Einrichtungen erfüllen nicht die Kriterien

Mehr als 160 von 360 Kinderkliniken haben sich der erneuten Prüfung unterzogen. Voraussetzungen für das Siegel ist es, den Anspruch zu erfüllen, Kinder stationär multiprofessionell und interdisziplinär zu versorgen. Das Ergebnis: 143 von bisher 163 geprüften Einrichtungen erfüllen die geforderten Kriterien.

Dies ist umso höher zu bewerten, da ausnahmslos alle Strukturkriterien erfüllt sein müssen, um das Siegel zu erhalten oder zu behalten.

Weitere Informationen: www.ausgezeichnet-fuer-kinder.de

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

NEU als Themen abonnierbar: Frauengesundheit und Kindergesundheit

Demenz in D-Moll

Mit Demenzpatienten im Konzert? Viele Angehörige scheuen das. Das WDR-Orchesters bietet beiden eine ganz besondere Konzertreihe - mit drei verschiedenen Formaten. mehr »

Wird die Apple Watch zum Herzrhythmus-Monitor?

Die neue Smartwatch von Apple verfügt über einen EKG-Sensor. Über eine weitere App erkennt sie Vorhofflimmern. Wie sehen mögliche Einsatzszenarien aus? mehr »

Abtreibungsgegner darf Ärzte nicht Mörder nennen

Der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte hat einem katholischen Abtreibungsgegner Grenzen für Kritik an Ärzten aufgezeigt, die Schwangerschaftsabbrüche anbieten. mehr »