Direkt zum Inhaltsbereich

Krebsregister

Meldung nach einheitlichem Datensatz

BERLIN. Die Kassenärztliche Bundesvereinigung (KBV) hat eine Praxisinformation herausgegeben, in denen Details zum Meldeverfahren an die klinischen Krebsregister zusammengeführt sind.

Veröffentlicht:

Wie die KBV darin hinweist, müssen Ärzte ihre Daten elektronisch an die Landeskrebsregister melden. Dies erfolge auf Basis eines einheitlich definierten Datensatzes der Arbeitsgemeinschaft Deutscher Tumorzentren. So würden in Rostock dieselben Daten zu einer Krebserkrankung erhoben wie in München.

Damit sind die Angaben laut KBV vergleichbar. Es seien nur Erkrankungen von Erwachsenen zu melden. Solange noch nicht in allen Bundesländern klinische Krebsregister etabliert seien, gingen die Meldungen weiterhin an die derzeit bestehenden Krebsregister.

Nach den Landeskrebsregistergesetzen sind Ärzte verpflichtet, die geforderten Daten zur Verfügung zu stellen, betont die KBV. Die Meldung erfolge jeweils durch den Arzt, der die Erkrankung feststellt und/oder den Patienten behandelt.

So leite sowohl die Praxis, in der eine Chemotherapie erfolge, Therapiedaten an das Krebsregister weiter, als auch die Praxis, die eine Strahlentherapie durchführt. Zudem gehe es um Verlaufsdaten über einen Zeitraum von fünf Jahren. Dazu gehörten Angaben zu Rezidiven und den Sterbensfall.

Bei der Erstdiagnose könne es sein, dass der niedergelassene Arzt und die Klinik den Tumor melden. Das sei gerechtfertigt, wenn in der Klinik weitergehende Maßnahmen durchgeführt würden, die zusätzliche Erkenntnisse bringen. In diesem Fall würden beide Meldungen vergütet.

Dabei sei es wichtig, dass sich die Ärzte in ihren Arztbriefen gegenseitig über die erfolgten Meldungen an ein Krebsregister informieren, um unnötige Meldungen zu vermeiden. (maw)

Ihr Newsletter zum Thema
Mehr zum Thema

Praktische Tipps

Aufgebrachte Patienten? Wie Praxisteams sicher deeskalieren

Das könnte Sie auch interessieren
Der Gesundheitsdialog

© Janssen-Cilag GmbH

J&J Open House

Der Gesundheitsdialog

Kooperation | In Kooperation mit: Johnson & Johnson Innovative Medicine (Janssen-Cilag GmbH)
Impulse für den medizinischen Fortschritt: Welches Mindset braucht Deutschland?

© Springer Medizin

Johnson & Johnson Open House-Veranstaltung am 26. Juni 2025 beim Hauptstadtkongress

Impulse für den medizinischen Fortschritt: Welches Mindset braucht Deutschland?

Kooperation | In Kooperation mit: Johnson & Johnson Innovative Medicine (Janssen-Cilag GmbH)
J&J Open House beim Hauptstadtkongress

© [M] Springer Medizin Verlag

Video zur Veranstaltung

J&J Open House beim Hauptstadtkongress

Kooperation | In Kooperation mit: Johnson & Johnson Innovative Medicine (Janssen-Cilag GmbH)
Kommentare
Sonderberichte zum Thema
Abb. 1: MATTERHORN-Regime beim GC/GEJC: ereignisfreies Überleben (EFS)

© Springer Medizin Verlag, modifiziert nach [10]

Perioperativ behandeln – kurativ denken

Durvalumab-basierte Therapie bei drei Tumorentitäten

Sonderbericht | Beauftragt und finanziert durch: AstraZeneca GmbH, Hamburg

BCMA-gerichtete CAR-T-Zelltherapie rückt nach vorn

Cilta-cel setzt Standards im ersten Rezidiv

Sonderbericht | Mit freundlicher Unterstützung von: Janssen-Cilag GmbH, Neuss, a Johnson & Johnson company
Abb. 1: Studien CLIMB THAL-111 und -131: Veränderung des Gesamt-Hb-Werts und des HbF-Werts nach Exa-cel-Infusion bei TDT-Patientinnen und -Patienten (Quelle: Locatelli F et al., European Society for Blood and Marrow Transplantation (EBMT) 2026, Madrid, Spanien, Abstract GS2-5)

© Springer Medizin Verlag

Neue Perspektiven bei Hämoglobinopathien

Sonderbericht | Mit freundlicher Unterstützung von: Vertex Pharmaceuticals (Germany) GmbH, München
Vorteile des Logins

Über unser kostenloses Login erhalten Ärzte und Ärztinnen sowie andere Mitarbeiter der Gesundheitsbranche Zugriff auf mehr Hintergründe, Interviews und Praxis-Tipps.

Haben Sie schon unsere Newsletter abonniert?

Von Diabetologie bis E-Health: Unsere praxisrelevanten Themen-Newsletter.

Jetzt neu jeden Montag: Der Newsletter „Allgemeinmedizin“ mit praxisnahen Berichten, Tipps und relevanten Neuigkeiten aus dem Spektrum der internistischen und hausärztlichen Medizin.

Top-Thema: Erhalten Sie besonders wichtige und praxisrelevante Beiträge und News direkt zugestellt!

Newsletter bestellen »

Top-Meldungen

Herzbericht 2026

Das sind die aktuellen Trends in der Herzmedizin

Personalisierte mRNA-Therapien

Verheißungsvolle RNA-Krebsimpfstoffe: Wo steht die Forschung gerade?

ASS und P2Y12-Inhibitoren

So geht die Plättchenhemmer-Therapie in der Praxis!

Lesetipps
Eine Ärztin tropft Allergielösung auf den präparierten Unterarm einer Patientin für den Pricktest.

© Alexander Raths / stock.adobe.com

Steigende Prävalenz

Allergiediagnostik: Dos und Don’ts für die Hausarztpraxis