Hauptstadtkongress

Digitale Innovationsoffensive: Hauptstadtkongress startet Lab

Der jährliche Leitkongress für das deutsche Gesundheitswesen ist um eine innovative digitale Community-Event-Plattform erweitert worden – das HSK Lab. Dort dreht sich alles um die digitale Transformation im Gesundheitswesen – und zwar rund ums Jahr.

Matthias WallenfelsVon Matthias Wallenfels Veröffentlicht:
Präsenz erwünscht: Der Hauptstadtkongress wird künftig durch ein ganzjähriges digitales Beiboot ergänzt. Schmidt-Dominé / WISO

Präsenz erwünscht: Der Hauptstadtkongress wird künftig durch ein ganzjähriges digitales Beiboot ergänzt. Schmidt-Dominé / WISO

© Schmidt-Dominé / WISO

Berlin. Die Corona-Pandemie hat dem deutschen Gesundheitswesen einen innovationsgetriebenen Digitalisierungsschub nicht nur in der ambulanten und stationären sowie medizinischen und pflegerischen Versorgung gegeben, wofür der Vormarsch der Videosprechstunde und der digitale Impfnachweis nur zwei Ikonen sind. Auch das Tagungs- und Kongressgeschehen der Wissenschaft sowie der Gesundheitswirtschaft hat sich schnell auf reine Online- oder hybride Veranstaltungsformen umgestellt.

Diese innovative Entwicklung geht auch nicht am Hauptstadtkongress (HSK) vorüber, dem jährlichen Leitkongress für das Gesundheitswesen in Berlin. Er hat seinen festen Platz im Terminkalender aller Kompetenz- und Entscheidungsträger im deutschen Gesundheitswesen.

Seit der Gründung im Jahre 1998 steht der Hauptstadtkongress kontinuierlich für relevante Themen, innovative Akzente und herausragende Persönlichkeiten.

Zukunftsfähiges Format

Um diese Erfolgsgeschichte weiterzuentwickeln, hat die ausrichtende WISO S. E. Consulting GmbH, eine hundertprozentige Tochter des Springer Medizin Verlags, einen umfassenden Relaunch der Marke und der digitalen Angebote initiiert.

„Digitaler, internationaler, jünger – mit frischen Ideen und Experimenten, mit Mut zum Neuen. Auf diese Zukunft freue ich mich sehr“, erläutert Kongresspräsident Professor Karl Max Einhäupl. Und ergänzt: „Das Gesundheitswesen der Zukunft wird heute entwickelt, und der Hauptstadtkongress stellt sich neu auf, um dieser für viele Akteure im Gesundheitswesen so spannenden wie oft herausfordernden, letztlich globalen Entwicklung Rechnung zu tragen.“

Wissenschaftsexpertise an Bord

Sichtbar wird die Weiterentwicklung schon mit den neuen Marken. Zum einen mit dem Relaunch des etablierten „Hauptstadtkongresses“ in seiner bekannten Präsenzform, zum anderen mit dem Launch der vollkommen neu entwickelten digitalen Plattform „Hauptstadtkongress Lab (HSK Lab)“.

Geleitet wird das HSK Lab vom Team aus Professor Stefan Heinemann (FOM Hochschule/Universitätsmedizin Essen) als wissenschaftlichem und Falk H. Miekley als kaufmännischem Direktor. „Diese neue digitale Plattform soll die klassische Präsenzveranstaltung ergänzen und über das gesamte Jahr Themen setzen“, so Miekley, Director Congress Organisation Medicine, Springer Nature Group, sowie Geschäftsführer der WISO.

Cross-Industry-Themen im Fokus

HSK Lab verstehe sich als die digitale Community-Event-Plattform für Entscheider, Top-Marken, innovative Themen und Technologien im Gesundheitswesen, verdeutlicht Heinemann. Dort drehe sich alles um die digitale Transformation im Gesundheitswesen. Dazu zählten neben technologischen auch gesellschaftliche und Cross-Industry-Themen Schritt für Schritt würden neue Themen, Features und Möglichkeiten hinzukommen.

„Als Labor setzen wir auf Kreativität, Agilität, Innovation und frische Wege – sowohl in den Inhalten im Hauptstadtkongress Lab-Universum vom Hackathon über das internationale Studierenden-Event und dem mehrtägigen Industriekongress digital, als auch in der thematischen Experimentierfreude“, verrät Heinemann.

Das könnte Sie auch interessieren
Wie patientenzentriert ist unser Gesundheitssystem?

© Janssen-Cilag GmbH

Video

Wie patientenzentriert ist unser Gesundheitssystem?

Höhen- oder Sturzflug?

© oatawa / stock.adobe.com

Zukunft Gesundheitswesen

Höhen- oder Sturzflug?

Patientenzentrierte Versorgung dank ePA & Co?

© MQ-Illustrations / stock.adobe.com

Digitalisierung

Patientenzentrierte Versorgung dank ePA & Co?

Verschiedene Gesichter

© Robert Kneschke / stock.adobe.com / generated with AI

Seltene Erkrankungen

GestaltMatcher – Per Gesichtsanalyse zur Orphan Disease-Diagnose

Künstliche Intelligenz gilt auch in der Medizin als Schlüsseltechnologie, mit deren Hilfe zum Beispiel onkologische Erkrankungen stärker personalisiert adressiert werden könnten.

© Kanisorn / stock.adobe.com

EFI-Jahresgutachten 2024 übergeben

KI: Harter Wettbewerb auch in der Medizin

Kommentare
Vorteile des Logins

Über unser kostenloses Login erhalten Ärzte und Ärztinnen sowie andere Mitarbeiter der Gesundheitsbranche Zugriff auf mehr Hintergründe, Interviews und Praxis-Tipps.

Haben Sie schon unsere Newsletter abonniert?

Von Diabetologie bis E-Health: Unsere praxisrelevanten Themen-Newsletter.

Das war der Tag: Der tägliche Nachrichtenüberblick mit den neuesten Infos aus Gesundheitspolitik, Medizin, Beruf und Praxis-/Klinikalltag.

Eil-Meldungen: Erhalten Sie die wichtigsten Nachrichten direkt zugestellt!

Newsletter bestellen »

Top-Meldungen
Lesetipps
Ulrike Elsner

© Rolf Schulten

Interview

vdek-Chefin Elsner: „Es werden munter weiter Lasten auf die GKV verlagert!“