Infos im Web

Videoaufzeichnungen vom Patiententag des Krebskongresses jetzt online

Beim Patiententag des Deutschen Krebskongresses gab es nicht nur Infos zu häufigen Krebserkrankungen. Den Veranstaltern war auch das Thema „Krebs und Armut“ wichtig. Eine Podiumsdiskussion dazu kann jetzt online verfolgt werden.

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Berlin. Online gemeinsam gegen Krebs – so lautete das Motto des 10. Krebsaktionstages (KAT). Der Aktionstag fand virtuell im Anschluss an den Deutschen Krebskongress am Samstag, 19. November 2022, statt.

Für alle, die den KAT verpasst haben, stellen die Veranstalter Berliner Krebsgesellschaft e.V., Deutsche Krebshilfe, Deutsche Krebsgesellschaft e.V. und Haus der Krebs-Selbsthilfe – Bundesverband Videomitschnitte zur Verfügung. Die Vorträge können jetzt hier abgerufen werden.

Infos nicht nur zu Brust-, Prostata-, Lungen- und Darmkrebs

Bei dem Aktionstag gab es unter anderen Infos rund um Brustkrebs, Prostatakrebs, Lungenkrebs oder Darmkrebs. Die Veranstaltung richtete sich an Patientinnen und Patienten, Angehörige und Interessierte.

Erstmals wurden beim Krebsaktionstag auch ein kultursensibles Programm in türkischer Sprache angeboten und die deutschsprachigen Live-Vorträge simultan ins Türkische übersetzt. Das Publikum konnte über eine Frage-Antwort-Funktion mit den Referentinnen und Referenten in Kontakt treten.

Der Krebsaktionstag findet alle zwei Jahre statt. Aufgrund der COVID-19-Pandemie entschlossen sich die Veranstalter in diesem Jahr, den KAT online durchzuführen.

Im Fokus: Krebs und Armut

Besondere Aktualität hatte die Podiumsdiskussion zum Thema „Krebs und Armut“. Die Diskutanten des Deutschen Krebsforschungszentrums Heidelberg (DKFZ), des Nationalen Centrums für Tumorerkrankungen Heidelberg (NCT), der Stiftung Deutsche Leukämie- & Lymphom-Hilfe, der Stiftung Deutsche Krebshilfe und der Berliner Krebsgesellschaft e.V. beleuchteten die finanziellen und sozialen Fragen, mit denen sich Betroffene nach einer Krebsdiagnose konfrontiert sehen, informieren die Veranstalter des Aktionstages in einer Mitteilung zum Online-Angebot.

Übereinstimmende Beobachtungen hätten gezeigt, dass Erkrankte und ihre Familien nach Erhalt der Diagnose von finanziellen Einbußen bedroht sind. Die Diskutierenden wiesen auf die Notwendigkeit evidenzbasierter Daten hin, um langfristige und nachhaltige Lösungen zu finden. (eb)

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