Grippeindex KW 43/2021

67 Prozent der SARI-Fälle zwischen 0 und 4 Jahren auf RSV zurückzuführen

Die Zahl der Patienten mit schweren akuten respiratorischen Infektionen ist in der 43. Kalenderwoche leicht zurückgegangen.

Veröffentlicht:

Berlin. Die ARE-Aktivität wird in den vergangenen Wochen durch eine ungewöhnlich starke RSV-Zirkulation bestimmt. Wie in den Vorjahren verursachen Rhinoviren derzeit zusätzlich viele Atemwegsinfektionen, wobei die Positivenrate für Rhinoviren in der 43. KW gesunken ist.

Im Nationalen Referenzzentrum für Influenzaviren wurden in 118 der 204 eingesandten Sentinelproben respiratorische Viren identifiziert (58 Prozent), darunter 61 Proben mit RSV (30 Prozent), 31 mit Rhinoviren (15 Prozent), 20 mit humanen saisonalen Coronaviren des Typs OC43 bzw. 229E (10 Prozent), 8 mit SARS-CoV-2 (4 Prozent), 6 mit Parainfluenzaviren (3 Prozent) und 1 Probe mit humanen Metapneumoviren (0,5 Prozent). Influenzaviren wurden nicht detektiert.

Laut Krankenhaussurveillance ist die Zahl schwerer akuter respiratorischer Infektionen (SARI) in der 43. KW leicht zurückgegangen, nachdem die Fallzahlen in der Vorwoche in fast allen Altersgruppen stark gestiegen waren. Die Zahl der SARI-Fälle befindet sich in der Altersgruppe 0 bis 4 Jahre weiter auf einem sehr hohen Niveau: Bei 67 Prozent der SARI-Fälle zwischen 0 und 4 Jahren wurde eine RSV-Diagnose vergeben.

ARE-Cluster gibt es vor allem in Niedersachsen und Bayern, insgesamt liegt die ARE-Aktivität in acht der zwölf erfassten Regionen im Bereich der ARE-Hintergrund-Aktivität. (eb)

Weitere Informationen unter http://influenza.rki.de

Mehr zum Thema
Das könnte Sie auch interessieren
Die Chancen der Vitamin-C-Hochdosis-Therapie nutzen

© Pascoe Naturmedizin

Vitamin-C-Therapie

Die Chancen der Vitamin-C-Hochdosis-Therapie nutzen

Anzeige | Pascoe Naturmedizin
Mit Vitamin C gegen schwere Langzeitfolgen

© designer491 / Getty Images / iStockphoto

Long-COVID

Mit Vitamin C gegen schwere Langzeitfolgen

Anzeige | Pascoe Naturmedizin
Long-COVID-Syndrom: Warum Frauen häufiger betroffen sind

© Pascoe Naturmedizin

Vitamin-C-Infusionen bei Long-COVID

Long-COVID-Syndrom: Warum Frauen häufiger betroffen sind

Anzeige | Pascoe Naturmedizin
Kommentare

Sie müssen angemeldet sein, um einen Kommentar verfassen zu können.
Vorteile des Logins

Über unser kostenloses Login erhalten Ärzte und Ärztinnen sowie andere Mitarbeiter der Gesundheitsbranche Zugriff auf mehr Hintergründe, Interviews und Praxis-Tipps.

Jetzt anmelden / registrieren »

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

» kostenlos und direkt in Ihr Postfach

Am Morgen: Ihr individueller Themenmix

Zum Feierabend: das tagesaktuelle Telegramm

Newsletter bestellen »

Top-Meldungen
Wie gut schützen die verfügbaren Impfstoffe vor der Omikron-Variante?

© alphaspirit / stock.adobe.com

Corona-Vakzine

Impfschutz: Gegen Omikron braucht es deutlich höhere Antikörperspiegel

Karl Lauterbach und die unvollendete Pflegeagenda

© Michaela Illian

Leitartikel

Karl Lauterbach und die unvollendete Pflegeagenda