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Bei COPD ist das Gewicht ein guter Prognosefaktor

FRANKFURT AM MAIN (ner). Auch mit ausgefeilten Scores oder Tests läßt sich oft nicht objektiv feststellen, wie es COPD-Patienten geht. Ein wichtiger Prognosefaktor ist das Gewicht der Patienten. Geht es ihnen schlecht, benutzen sie vermehrt die Atemhilfsmuskulatur, auch in Ruhe, verbrauchen damit Muskelproteine und nehmen ab.

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COPD-Patienten mit Gewichtsverlust brauchen eine gezielte Ernährungstherapie, so Spezialisten: häufige kleine Mahlzeiten und eventuell hochkalorische Zusatznahrung (wir berichteten).

Warum ist das Wiegen bei COPD so wichtig? Bei der Beurteilung des Befindens von COPD-Kranken ist man in erster Linie auf klinische Zeichen und die Anamnese angewiesen. Nähmen die Patienten unter Therapie ab, sei das mit erhöhten Todesraten assoziiert, so Professor Tobias Welte aus Magdeburg beim Pneumologen-Kongreß in Frankfurt am Main.

Das Körpergewicht werde als Prognosefaktor bisher "extrem unterschätzt", sagte Welte bei einem von Altana unterstützten Symposium. Andere Parameter wie Dyspnoe-Indices korrelierten nicht mit der subjektiven Symptomatik, auch korreliere die Dyspnoe nicht mit Lungenfunktionstests. Allenfalls die inspiratorische Einsekundenkapazität sei ein brauchbarer Parameter, besser sei die Bodyplethysmographie.

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