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Ein Vernebler ist angenehmer als eine Nasendusche

MÜNCHEN (wst). Bei Patienten mit chronischer Rhinosinusitis sollte geprüft werden, ob es sich eher um einen trockenen oder eher um einen eitrigen Dauerschnupfen handelt. Bei der trockenen Sinusitis ist vorrangig ein antientzündliches Nasenspray angezeigt. Bei der chronischen eitrigen Sinusitis steht die Sekretmobilisierung mit Nasendusche oder Vernebler im Vordergrund.

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Dies hat Dr. Thomas Nüßlein auf dem Münchner Atemwegssymposium 2003 am Dr. von Haunerschen Kinderspital betont.

Studien hätten ergeben, daß sich bei Patienten mit eitriger chronischer Sinusitis dank täglicher Durchspülung der Nase mit hypertoner Kochsalzlösung über mehrere Wochen bis Monate oft eine deutliche und anhaltende Beschwerdelinderung erreichen lasse. Dabei werde die Durchlüftung objektiv verbessert, sagte Nüßlein bei der vom Unternehmen PARI unterstützten Veranstaltung.

Eine für viele Patienten angenehmere und zugleich geprüfte, effektive Alternative zur Nasendusche ist die nasale Inhalation warm vernebelter isotoner und hypertoner Kochsalzlösungen, so der Oberarzt am St. Josef Hospital der Ruhr-Universität Bochum.

Anders als für die Lungende-position sind für eine optimale nasale Deposition relativ große Aerosoltröpfchen erforderlich. Als geeigneten Vernebler in diesem Sinne nannte Nüßlein den mit allen PARI-Kompressoren kombinierbaren Düsenvernebler PARI Sole®.

Auch wenn ein Salzwasserspray von vielen Patienten als angenehmer empfunden werde, seien damit in Studien keine ähnlichen Erfolge wie mit der Nasendusche erzielt worden.

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