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Engagement für Dialog mit Patienten gefördert

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Freude bei der "Best Practice Award"-Verleihung in Berlin: Julia K. Kansy aus Tübingen, Dr. Manfred Welslau (li.) aus Aschaffenburg, Dr. Martin Weber aus Mainz (re.) sowie Adib Jacob von Novartis Pharma (2. v. l.)

Freude bei der "Best Practice Award"-Verleihung in Berlin: Julia K. Kansy aus Tübingen, Dr. Manfred Welslau (li.) aus Aschaffenburg, Dr. Martin Weber aus Mainz (re.) sowie Adib Jacob von Novartis Pharma (2. v. l.)

© Foto: Novartis Oncology

BERLIN (gvg). Zum ersten Mal hat das Unternehmen Novartis Oncology beim Krebskongress drei Kommunikationsprojekte ausgezeichnet. Honoriert wurden Initiativen, die sich um den Dialog zwischen Ärzten und Patienten verdient machen.

Die Preisträger wurden, wie gemeldet, mit Unterstützung der Deutschen Krebsgesellschaft ausgewählt. Von 38 Bewerbungen schafften es drei aufs Treppchen. Insgesamt wurden 7000 Euro Preisgeld vergeben.

Auf dem ersten Platz landete das Webportal Brustkrebs-Studien.de, das von dem Institut für Frauengesundheit in Tübingen entwickelt wurde. "Auf diesem Internetportal können sich Patientinnen mit Brustkrebs darüber informieren, wo derzeit klinische Studien laufen, an denen sie teilnehmen können", sagte Projektleiterin Julia K. Kansy bei der Vorstellung des Portals.

Dabei hilft eine Suchmaschine, bei der mehrere Kategorien von Studien ausgewählt werden können. Außerdem können die Patientinnen die maximale Entfernung angeben, die sie zurücklegen könnten, um zu einem Studienzentrum zu gelangen. "Dieses Projekt kann die Versorgung von Brustkrebspatientinnen entscheidend verbessern helfen", sagte der DKG-Präsident Professor Michael Bamberg aus Tübingen bei der Preisverleihung.

Auf dem zweiten Platz folgt ein von Dr. Martin Weber am Uniklinikum Mainz für Medizinstudenten entwickeltes Kommunikationstraining. Die Studenten lernen bei diesem bereits seit mehreren Jahren laufenden Projekt unter anderem in Form von Rollenspielen, wie Patienten etwa schlechte Nachrichten über den Krankheitsverlauf schonend beigebracht werden können.

Der dritte Preis schließlich ging an Dr. Manfred Welslau für das Projekt P-com-X, ein handygestütztes Tagebuch, das bei ambulanten Krebspatienten mit oraler Chemotherapie die Compliance verbessern soll. Bei diesem Projekt werden individuell auf die Chemotherapie zugeschnittene Fragen täglich per Mobiltelefon beantwortet. Damit kann der betreuende Onkologe Probleme oder unerwünschte Wirkungen frühzeitig erkennen und bei Bedarf intervenieren, bevor der Patient die Medikamenteneinnahme schleifen lässt.

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