Schweinegrippe

Entzündeter Darm: Impferfolg fraglich

Veröffentlicht:

Ein Kollege fragt: Beim vorliegenden Patienten besteht eine chronisch entzündliche Darmerkrankung. In der Vergangenheit wurde mehrfach eine Hepatitis-B-Immunisierung vorgenommen. In den anschließend geführten Nachweisen wurde keine Wirksamkeit der Immunisierungen festgestellt. Daher meine Frage: Ist davon auszugehen, dass eine eventuell durchgeführte H1N1-Immunisierung ebenfalls nicht wirksam ist, und kann vielleicht ein Nachweis über eine erfolgreich vorgenommene Impfung durchgeführt werden?

PD Tomas Jelinek: Aus einer fehlenden oder schwachen Anti-Hbs- Antwort nach Hepatitis-B-Impfung kann man nicht automatisch schließen, dass die Impfung gegen Schweinegrippe nicht wirksam sein wird. Einen standardisierten Routinetest zum Nachweis des Impferfolges gibt es nicht. Sie könnten Influenza-A-Antikörper vor und zwei Wochen nach Vakzinierung testen, ein Anstieg würde auf einen Impferfolg hinweisen. Allerdings sehe ich keine wirkliche Notwendigkeit. Ich würde den Patienten impfen (zweimalig) und auf Kontrollen verzichten.

Lesen Sie dazu auch: Schweinegrippe-Forum: Unsere Experten helfen Ihnen weiter!

Fragen im Schweinegrippe-Forum: Arzt kann sich nicht impfen lassen - Praxis schließen? Kind war infiziert: Eltern jetzt immun? Grippeähnlicher Infekt - Impfen? Wie impfen unter Marcumar? Sinnvoll: Impfen bei Steroid-Therapie? Welcher Abstand zu Tetanus-Impfung?

Für Fachkreise: Hier geht es zum Schweinegrippe-Forum

Weitere aktuelle Berichte, Bilder und Links zum Thema Schweinegrippe (Neue Grippe) finden Sie auf unserer Sonderseite

Das könnte Sie auch interessieren
Die Chancen der Vitamin-C-Hochdosis-Therapie nutzen

© Pascoe Naturmedizin

Vitamin-C-Therapie

Die Chancen der Vitamin-C-Hochdosis-Therapie nutzen

Anzeige | Pascoe Naturmedizin
Mit Vitamin C gegen schwere Langzeitfolgen

© designer491 / Getty Images / iStockphoto

Long-COVID

Mit Vitamin C gegen schwere Langzeitfolgen

Anzeige | Pascoe Naturmedizin
Long-COVID-Syndrom: Warum Frauen häufiger betroffen sind

© Pascoe Naturmedizin

Vitamin-C-Infusionen bei Long-COVID

Long-COVID-Syndrom: Warum Frauen häufiger betroffen sind

Anzeige | Pascoe Naturmedizin
Kommentare

Sie müssen angemeldet sein, um einen Kommentar verfassen zu können.
Vorteile des Logins

Über unser kostenloses Login erhalten Ärzte und Ärztinnen sowie andere Mitarbeiter der Gesundheitsbranche Zugriff auf mehr Hintergründe, Interviews und Praxis-Tipps.

Jetzt anmelden / registrieren »

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

» kostenlos und direkt in Ihr Postfach

Am Morgen: Ihr individueller Themenmix

Zum Feierabend: das tagesaktuelle Telegramm

Newsletter bestellen »

Top-Meldungen
Tobias Hans, Landesvorsitzender der saarländischen CDU und Saarlands Ministerpräsident, spricht am 12.11.2021 im E-Werk bei der Landesvertreterversammlung der saarländischen CDU.

© Uwe Anspach / dpa

Corona-Impfung

BioNTech-Deckelung: Saar-MP Hans attackiert Spahn

Impfzentrum der Marke Eigenbau in Peine.

© Dr. Lars Peters

COVID-19-Impfung im früheren Getränkemarkt

Hausarzt richtet Corona-Impfzentrum ein – auf eigene Kosten

IT-Sicherheit in der Praxis: Als „die Atemschutzmaske des Computers“ titulierte der Heidelberger Cyberschutz-Auditor Mark Peters die Firewall.

© Michaela Schneider

Cyberschutz für Arztpraxen

Vom Passwort als Desinfektionsmittel