MedUpdate

Fortbildung auf hohem Niveau

Das RheumaUpdate bietet einen umfassenden Überblick über das Fachgebiet der Rheumatologie. Und dies in nur zwei Tagen.

Veröffentlicht:

WIESBADEN. Die Liste möglicher Komorbiditäten bei rheumatoider Arthritis (RA) ist lang: akuter Myokardinfarkt, interstitielle Lungenerkrankung, Osteoporose, Depression – um nur einige zu nennen. Für die EULAR (European League against Rheumatism) war dies Grund eine Initiative-Gruppe zu gründen, bestehend aus 21 Rheumatologen sowie Patienten und Gesundheitswissenschaftlern.

Diese sollte Aspekte erarbeiten, die für das Screening, die Berichterstattung, und schließlich die Verhinderung diverser Komorbiditäten bei Patienten mit chronisch-entzündlichen rheumatischen Erkrankungen in der täglichen Praxis von Bedeutung sind.

Dabei wurden drei übergeordnete Prinzipien und 15 Aspekte herausgearbeitet (Ann Rheum Dis 2016; 75: 965-973). Eine der Prinzipien lautet: "Der Rheumatologe mit dem jeweiligen Team ist verantwortlich für die Entdeckung und Erfassung der Komorbidität".

Um diesem Auftrag gerecht zu werden, muss erst einmal bewusst sein, wo Komorbiditäten überall lauern können. Die Veranstalter des RheumaUpdates haben dieses Thema bei der diesjährigen Fortbildungsveranstaltung daher als Hot Topic aufgenommen. Weiteres Hot Topic: "Rheuma & Haut".

In 12 weiteren Teilgebieten der Rheumatologie präsentiert und kommentiert das 14-köpfige Expertenteam kompakt an zwei Veranstaltungstagen die wichtigsten publizierten Studien des vergangenen Jahres. Die kritische Analyse und unabhängige Darstellung der Daten und Fakten sind dabei ebenso zentrale Aspekte dieses Fortbildungskonzeptes wie die praxisnahe Einbettung der Studienergebnisse in den Klinik- und Praxisalltag. (eb)

Das 13. Rheumatologie-Update-Seminar findet statt am 16. und 17. März 2018 im Kurhaus Wiesbaden. Weitere Informationen und Anmeldung unter: www.rheuma-update.com

Mehr zum Thema

Bis auf eine Ausnahme

Wetterfühlige Knochen gehören ins medizinische Märchenbuch

Kommentare
Vorteile des Logins

Über unser kostenloses Login erhalten Ärzte und Ärztinnen sowie andere Mitarbeiter der Gesundheitsbranche Zugriff auf mehr Hintergründe, Interviews und Praxis-Tipps.

Haben Sie schon unsere Newsletter abonniert?

Von Diabetologie bis E-Health: Unsere praxisrelevanten Themen-Newsletter.

Das war der Tag: Der tägliche Nachrichtenüberblick mit den neuesten Infos aus Gesundheitspolitik, Medizin, Beruf und Praxis-/Klinikalltag.

Eil-Meldungen: Erhalten Sie die wichtigsten Nachrichten direkt zugestellt!

Newsletter bestellen »

Top-Meldungen

Hämatologe gibt Tipps

Krebspatienten impfen: Das gilt es zu beachten

Lesetipps
Die elektronischen Monitoring-Devices könnten gezielt Patienten mit unkontrollierter Erkrankung verordnet werden, um zu messen, ob es bei der Inhalation an der Regelmäßigkeit, der Technik oder an beidem hapert und dann genau da zu schulen, wo es Probleme gibt.

© tadamichi / stock.adobe.com

DGIM-Kongress

So hilfreich können Smart Inhaler bei Asthma oder COPD sein

Am häufigsten wurde nicht-blutiges Erbrechen initial mit einer GI-Blutung verwechselt. Dies betraf 7,2 Prozent der Diagnosen durch die Leitstelle und 6,5 Prozent derer durch Notärzte. An zweiter Stelle mit 4,9 Prozent und 4,6 Prozent folgte galliges Erbrechen oder das Erbrechen von Stuhl aufgrund eines Ileus.

© eddows / stock.adobe.com

Gastrointestinale Blutung

Magen-Darm-Blutungen werden präklinisch oft falsch eingeschätzt