Reisemedizin

Gehäuft Legionellosen bei Dubai-Reisenden

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STOCKHOLM. Bei Reiserückkehrern aus Dubai treten gehäuft Fälle von Legionellosen auf, warnt das European Centre for Disease Prevention and Control (ECDC). Seit Oktober wurden 65 Erkrankungen nach Aufenthalt in der Stadt registriert.

Die Reisenden hatten sich zwei bis zehn Tage vor der Pneumonie in Dubai aufgehalten. Der letzte Betroffene ist Ende Mai erkrankt; zwei sind gestorben.

Mit 30 Fällen kamen die meisten Betroffenen aus UK, gefolgt von Schweden (acht Fälle) sowie Deutschland und den Niederlanden (je sechs Fälle). Je vier Fälle gab es bei Reisenden aus Dänemark und Frankreich. Einzelne Erkrankte kamen aus Österreich, Belgien, Tschechien, Ungarn, Irland, Spanien und der Schweiz.

Die Infektionsquelle ist bisher unbekannt. Sanitäre Anlagen in den Hotels der Reisenden sowie Kühlanlagen und öffentliche Brunnen seien von den Behörden der Vereinigten Arabischen Emiraten untersucht worden, so das ECDC.

Die Feintypisierung der Erreger habe einen für das Land typischen Stamm ergeben (serogroup 1 sequence base type 616) sowie einen damit verwandten neuen Stamm. (eis)

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