Kommentar

Hoffnungsschimmer für Kinder

Ilse SchlingensiepenVon Ilse Schlingensiepen Veröffentlicht:

Es war nur eine kurze Meldung im Internet-Auftritt der "Ärzte Zeitung". Doch der Hinweis auf die Gründung des Deutschen Kinderschmerzzentrums in Datteln entwickelte sich innerhalb kurzer Zeit zum Leserfavoriten. Das zeigt, wie groß das Interesse an diesem Thema ist.

Patienten mit chronischen Schmerzen zählten lange Zeit zu den Stiefkindern der Versorgung. Auch heute noch beklagen Betroffene und Ärzte gravierende Versorgungsdefizite. Die Mängel potenzieren sich noch einmal, wenn es um Kinder und Jugendliche geht. Diese mehr als 350 000 Patienten standen bislang selten im Zentrum der Aufmerksamkeit.

Das wollen die Mitarbeiter des Deutschen Kinderschmerzzentrums jetzt ändern. Ihr erklärtes Ziel ist es, den jungen Patienten und ihren Familien wieder zu einem schmerzfreien Leben zu verhelfen. Dabei geht es den Ärzten um mehr als die Therapie. Sie setzen weitere Schwerpunkte bei der Forschung und der Unterstützung von Kollegen. Die gute Kooperation der Dattelner Experten mit niedergelassenen Ärzten und Krankenhäusern ist eine wesentliche Voraussetzung, damit die Arbeit des Schmerzzentrums möglichst breite Wirkung zeigt - im Interesse der Kinder und Jugendlichen.

Lesen Sie dazu auch: Erstes Zentrum für Erforschung und Therapie von Schmerz bei Kindern

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