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Nierenzell-Ca

IQWiG sieht beträchtlichen Zusatznutzen für Axitinib in Teilpopulation

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BERLIN. Das IQWiG hat seine neue Einschätzung zu Axitinib (Inlyta®) veröffentlicht: Bei Patienten mit fortgeschrittenem Nierenzellkarzinom und Zytokin-Vorbehandlung sieht das Institut einen Anhaltspunkt für einen beträchtlichen Zusatznutzen für Axitinib. Anlass für die erneute Beurteilung sei der Ablauf der zeitlichen Befristung der ersten Entscheidung des GBA zur Nutzenbewertung von Axitinib gewesen, teilt das Unternehmen Pfizer mit.

Axitinib ist angezeigt zur Therapie des fortgeschrittenen Nierenzell-Ca bei Erwachsenen nach Versagen von vorangegangener Therapie mit Sunitinib oder einem Zytokin. Im Rahmen des Arzneimittelmarktneuordnungsgesetzes (AMNOG) traf der GBA am 21. März 2013 einen ersten Beschluss zur Nutzenbewertung von Axitinib, befristete diesen jedoch auf den 21. März 2017. Zu diesem Termin wurde von Pfizer ein neues Dossier eingereicht, erinnert der Hersteller.

In diesem leitete das Unternehmen für Axitinib nach Sunitinib-Vortherapie keinen Zusatznutzen ab, da für einen Vergleich mit Nivolumab keine geeigneten Daten verfügbar seien. Zugleich schlug Pfizer für Patienten mit Zytokin-Vorbehandlung die Anerkennung eines geringen Zusatznutzens vor. Das IQWiG habe den Zusatznutzen für diese Patientengruppe hingegen höher bewertet, meldet der Hersteller: Aufgrund des besseren Nebenwirkungsprofils sehe das IQWiG gegenüber der Vergleichstherapie einen Anhaltspunkt für einen beträchtlichen Zusatznutzen für Axitinib. Der nächste Schritt im AMNOG-Verfahren zu Axitinib ist das Stellungnahmeverfahren, bevor der GBA auf Basis des Nutzendossiers, der IQWiG-Beurteilung und den Ergebnissen des Stellungnahmeverfahrens einen neuen Beschluss zu Axitinib fasst.(eb)

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