Direkt zum Inhaltsbereich

Immer noch viele Probleme mit der BtMVV

Veröffentlicht:

Die Betäubungsmittel-Verschreibungsverordnung (BtMVV) ist zwar in den vergangenen Jahren vereinfacht worden, doch sie bleibt weiter ein Hemmnis für die Verordnung starker Opioide. Darauf weisen Michael Strumpf und Anne Willweber-Strumpf (Göttingen) sowie Michel Zenz (Bochum), Autoren des im Oktober vergangenen Jahres herausgegebenen "Weißbuch Schmerz", hin, in dem die Versorgung von Patienten mit chronischen Schmerzen analysiert wird.

Der rechtlich festgelegte bürokratische Aufwand mit Blick auf die BtMVV sei immens, heißt es dort. So müssten zum Beispiel spezielle Rezepte bei der Bundesopiumstelle beantragt werden, für die darüber hinaus eine besonders gesicherte Aufbewahrung erforderlich sei. Weiter gebe es spezielle Verordnungsformulierungen, Rezeptdurchschläge müssten archiviert werden, außerdem seien Überprüfungen durch den Amtsapotheker möglich.

Fazit der Weißbuch-Autoren: Die Beeinträchtigungen führen dazu, "dass viele klinisch tätige Ärzte keine Betäubungsmittelrezepte haben und starke Opioide somit auch nicht verordnen können". (fuh)

Lesen Sie dazu auch: Schmerzlinderung bei Tumorpatienten muss weiter verbessert werden Keine Opioidtherapie ohne Obstipations-Prophylaxe! Durchbruchschmerz - plötzlich und unerwartet Eine schonungslose Bestandsaufnahme

Schlagworte:
Ihr Newsletter zum Thema
Mehr zum Thema

Reproduktive Faktoren und Menopausenstatus

Ovarialkarzinom: Erkrankungsrisiko im Wandel

5-Jahres-Daten aus PHERGain

HER2-positiver Brustkrebs: Weniger Chemotherapie möglich

Kommentare
Sonderberichte zum Thema
Abb. 1: MATTERHORN-Regime beim GC/GEJC: ereignisfreies Überleben (EFS)

© Springer Medizin Verlag, modifiziert nach [10]

Perioperativ behandeln – kurativ denken

Durvalumab-basierte Therapie bei drei Tumorentitäten

Sonderbericht | Beauftragt und finanziert durch: AstraZeneca GmbH, Hamburg

BCMA-gerichtete CAR-T-Zelltherapie rückt nach vorn

Cilta-cel setzt Standards im ersten Rezidiv

Sonderbericht | Mit freundlicher Unterstützung von: Janssen-Cilag GmbH, Neuss, a Johnson & Johnson company
Abb.  1: Indikationsübergreifendens Therapie-Monitoring in den ersten Behandlungszyklen mit Ribociclib beim HR+/HER2- Brustkrebs

© Springer Medizin Verlag, modifiziert nach [1]

Früher und metastasierter HR+/HER2- Brustkrebs

Einfach und konsistent: indikationsübergreifendes Therapie-Management mit Ribociclib

Sonderbericht | Mit freundlicher Unterstützung von: Novartis Pharma GmbH, Nürnberg
Vorteile des Logins

Über unser kostenloses Login erhalten Ärzte und Ärztinnen sowie andere Mitarbeiter der Gesundheitsbranche Zugriff auf mehr Hintergründe, Interviews und Praxis-Tipps.

Haben Sie schon unsere Newsletter abonniert?

Von Diabetologie bis E-Health: Unsere praxisrelevanten Themen-Newsletter.

Jetzt neu jeden Montag: Der Newsletter „Allgemeinmedizin“ mit praxisnahen Berichten, Tipps und relevanten Neuigkeiten aus dem Spektrum der internistischen und hausärztlichen Medizin.

Top-Thema: Erhalten Sie besonders wichtige und praxisrelevante Beiträge und News direkt zugestellt!

Newsletter bestellen »

Top-Meldungen

Jurist im Interview

Es droht ein Strafverfahren? Mit diesen Tipps sind Ärztinnen und Ärzte gerüstet

Lesetipps
Das Wort oder die Wortgruppe „Betablocker“ im Wörterbuch.

© sharafmaksumov / stock.adobe.com

REBOOT-Studie

Betablocker nach Herzinfarkt oft überflüssig

Ein Mann inhaliert

© Angelov / Stock.adobe.com

Fünf Säulen der Behandlung

COPD: Das empfiehlt die aktualisierte Leitlinie