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Japaner geehrt für Erfolg mit Stammzellen

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HEIDELBERG (dpa). Für seine Erfolge bei der Herstellung von humanen embryonalen Stammzellen erhält Professor Shinya Yamanaka aus Kyoto den mit 50 000 Euro dotierten Meyenburg-Preis für Krebsforschung. Durch den Transfer von nur vier Genen mit Hilfe von Viren ist es dem Wissenschaftler gelungen, ausgereifte Hautzellen mit nahezu allen Eigenschaften einer embryonalen Stammzelle auszustatten (wir berichteten). Seine Ergebnisse seien auch für die Krebsforschung bedeutsam, so das Deutsche Krebsforschungszentrum in Heidelberg: Körperzellen durchlaufen bei der Tumorgenese wahrscheinlich ein sehr ähnliches Entwicklungsprogramm, wie es Yamanaka durch den Transfer der vier Gene auslösen konnte. Der Meyenburg-Preis wird heute in Heidelberg bei einem Stammzellsymposium verliehen.

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