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Lucentis®

Jetzt zugelassen für alle Formen der CNV

Veröffentlicht:

NÜRNBERG. Die Europäische Kommission hat die Zulassung für Lucentis® (Ranibizumab) erweitert, teilt das Unternehmen Novartis mit. Die Arznei sei jetzt auch zur Therapie bei Visusbeeinträchtigung infolge einer chorioidalen Neovaskularisation (CNV), die mit anderen Faktoren als der altersbedingten Makuladegeneration oder der pathologischen Myopie assoziiert ist, indiziert. Die Zulassungsstudie MINERVA habe eine signifikante Verbesserung der Sehschärfe um 9,5 Buchstaben nach zwei Monaten ergeben, die über die einjährige Laufzeit der Studie anhielt. Mit der Zulassungserweiterung sei Ranibizumab die erste und bislang einzige Therapieoption für das gesamte Spektrum der CNV-Indikationen in der EU, inklusive CNV aufgrund seltener Ursachen wie Pseudoxanthoma elasticum oder zentraler seröser Chorioretinopathie. Lucentis® ist nunmehr zugelassen bei Erwachsenen zur Behandlung bei neovaskulärer (feuchter) altersabhängiger Makuladegeneration (AMD), bei Visusbeeinträchtigung infolge einer chorioidalen Neovaskularisation (CNV)(aufgrund einer pathologischen Myopie [PM] oder aufgrund anderer Ursachen als einer PM oder einer nAMD), bei Visusbeeinträchtigung infolge eines diabetischen Makulaödems (DMÖ), bei Visusbeeinträchtigung infolge eines Makulaödems aufgrund eines retinalen Venenverschlusses (RVV) (Venenastverschluss oder Zentralvenenverschluss). Bislang war die Behandlung der CNV auf Formen sekundär nach pathologischer Myopie (PM) oder einer nAMD beschränkt.

CNV ist eine Augenerkrankung, die durch das Wachstum abnormer Blutgefäße unter der Netzhaut verursacht wird, die Sehstörungen zur Folge haben. Diese Erkrankung ist eine der Hauptursachen für Sehverlust. Zu den möglichen Symptomen gehören optische Verzerrungen, Farbsehstörungen, teilweiser Sehverlust und ein blinder Fleck im Gesichtsfeld.

Lucentis® ist ein humanisiertes monoklonales Antikörperfragment, das alle biologisch aktiven Formen des vaskulären endothelialen Wachstumsfaktors A (VEGF-A) hemmt. Erhöhte Konzentrationen von VEGF-A treten bei nAMD und weiteren Augenerkrankungen, wie DMÖ und retinalem Venenverschluss (RVV), auf. (mal)

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