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E-Zigaretten

Jugendpsychiater sprechen sich für Werbeverbot aus

E-Zigaretten erhöhen das Risiko für Kinder und Jugendliche, mit dem Rauchen zu beginnen, kritisiert die Gesellschaft der Jugendpsychiater.

Veröffentlicht:

Berlin. Für ein Tabakwerbeverbot spricht sich die Deutsche Gesellschaft für Kinder- und Jugendpsychiatrie, Psychosomatik und Psychotherapie (DGKJP) in einem Positionspapier aus. Das Werbeverbot solle auch für E-Zigaretten gelten, da diese Jugendliche in ihrer Aufmachung besonders anspreche.

Die Gesellschaft weist gemeinsam mit anderen Verbänden und Gesellschaften auf das für Kinder und Jugendliche durch den Konsum von E-Zigaretten erhöhte Risiko hin, mit dem Konsum herkömmlicher Tabakzigaretten zu beginnen (die sogenannte Gateway-Hypothese).

Außerdem nehme seit Jahren das Dampfen unter Jugendlichen zu, während das Rauchen weiterhin abnehme, heißt es in der Mitteilung. In diesem Zusammenhang warnt die Gesellschaft vor einer Entwicklung wie in den USA, wo sich das E-Zigarettenmodell „Juul“ unter Jugendlichen und jungen Erwachsenen rasant verbreitet hat. (mmr)

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