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Atemwegserkrankungen

Junge Nachteulen haben häufiger Asthma

Teenager, die lang aufbleiben und lang schlafen, haben wohl häufiger Asthma und Allergien als Frühaufsteher. Das ergab eine Studie mit Heranwachsenden in Indien.

Marco MrusekVon Marco Mrusek Veröffentlicht:
Eule: Laut Assoziationsstudie haben Langschläfer häufiger Atemwegsprobleme als sogenannte Lerchen.

Eule: Laut Assoziationsstudie haben Langschläfer häufiger Atemwegsprobleme als sogenannte Lerchen.

© Ammit/stock.adobe.com

Midnapore City. Teenager, die spät ins Bett gehen und spät aufstehen, haben anscheinend häufiger Asthma und Allergien im Vergleich zu Teenagern, die früh ins Bett gehen und früh aufstehen. Das legt eine Studie einer internationalen Forschergruppe nahe (ERJ Open Research 2020; online 5. Juli).

Für die Studie haben die Wissenschaftler um Dr. Subhabrata Moitra aus Midnapore City 1684 Jugendliche in Indien zu ihren Schlafgewohnheiten und ihrer Atemwegs-Gesundheit befragt. Abgefragt wurde zum Beispiel, ob eine Asthma-Diagnose oder Symptome wie Husten oder eine laufende Nase vorlägen.

Im Ergebnis gaben 23,6 Prozent der Spätaufsteher und 6,2 Prozent der Frühaufsteher an, Asthma zu haben (Relatives Risiko [RR] 2,67). Eine allergische Rhinitis kam knapp doppelt so häufig bei den Spätaufstehern vor wie bei den Frühaufstehern (11,7 versus 6,4 Prozent, RR 1,85).

Die Assoziationen zwischen den Erkrankungen und dem Chronotyp der Jugendlichen war unabhängig vom Geschlecht, ob es ein Haustier im Haushalt gab, ob die Jugendlichen in einem städtischen oder ländlichen Umfeld lebten, ob ein Elternteil Asthma oder Allergien hatte oder ob im Haushalt geraucht wurde, schreiben die Forscher.

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