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Kupferfänger sind besser als Aufnahmehemmer

HEIDELBERG (eb). Kupferfänger wirken bei der angeborenen Kupferspeicherkrankheit Morbus Wilson zuverlässiger als Hemmer der Kupferaufnahme.

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Das haben Forscher mit einem deutsch-österreichischen Register belegt (Gastroenterology 2011; 140: 1198). In Deutschland leben etwa 800 Menschen mit dieser Krankheit.

Chelatbildner binden überschüssiges Kupfer und werden über die Nieren ausgeschieden, Zinksalze hemmen im Darm die Aufnahme. Bisher galten beide als gleichwertig. In Heidelberg gibt es die größte Wilson-Spezialambulanz Europas. Sie arbeitet mit dem Selbsthilfeverein zusammen.

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