TIPP DES TAGES

Miktionstagebuch bringt Klarheit

Veröffentlicht: 30.03.2010, 05:00 Uhr

Patienten mit überaktiver Blase unbedingt ein Miktionstagebuch führen zu lassen, das rät Universitätsdozent Stephan Madersbacher aus Wien. Denn mündliche Angaben in der Sprechstunde sind nicht verlässlich: In einer Studie mit 600 Frauen haben australische Forscher nachgewiesen, dass die Hälfte die Miktionsfrequenz am Tage überschätzt. Die Protokolle sollten sich über mindestens zwei Tage erstrecken, empfahl Madersbacher beim Uro Update in Düsseldorf. Weiter wichtig: Schweregrad des Harndrangs, Leidensdruck, Zahl der Inkontinenzepisoden, Trinkmenge und Vorlagenverbrauch. Übrigens schätzten fast alle Studienteilnehmerinnen die Zahl der nächtlichen Toilettengänge richtig ein (J Urol 181, 2009, 2167).

Kommentare

Sie müssen angemeldet sein, um einen Kommentar verfassen zu können.
Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

NEU als Themen abonnierbar: Frauengesundheit und Kindergesundheit

Newsletter bestellen »

Vorteile des Logins

Über unser kostenloses Login erhalten Ärzte, Medizinstudenten, MFA und weitere Personengruppen viele Vorteile.

Die Anmeldung ist mit wenigen Klicks erledigt.

Jetzt anmelden / registrieren »

Top-Meldungen
Ansturm auf CV-NCOV-001-Impfstudie in Tübingen

Corona-mRNA-Impfstoff

Ansturm auf CV-NCOV-001-Impfstudie in Tübingen

Vergütung für Corona-Tests wird weiter verhandelt

KBV nimmt Klage zurück

Vergütung für Corona-Tests wird weiter verhandelt

Diese Website verwendet Cookies. Weitere Informationen zu Cookies und und insbesondere dazu, wie Sie deren Verwendung widersprechen können, finden Sie in unseren Datenschutzhinweisen.  Verstanden