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Neue Arznei bei Lungenhochdruck

MÜNCHEN (hub). Für die Therapie von Patienten mit pulmonaler arterieller Hypertonie (PAH) gibt es mit Ambrisentan eine weitere Option. Die Arznei ist bei WHO-Funktionsklasse II und III zugelassen.

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Die Wirksamkeit des Endothelin-Rezeptor-Antagonisten Ambrisentan (Volibris®) wurde in zwei Studien mit insgesamt fast 400 PAH-Patienten belegt (Circulation 117, 2008, 3010). Die Patienten hatten zu fast 40 Prozent eine WHO-Funktionsklasse II - also ein recht frühes Stadium der Erkrankung -, der Rest hatte eine WHO-Funktionsklasse III. In einer Studie (ARIES-1) wurden Dosierungen von 5 und 10 mg pro Tag, in der anderen (ARIES-2) von 2,5 und 5 mg pro Tag gegen Placebo getestet.

Die Ergebnisse nach zwölf Wochen: Die Belastungskapazität im 6-Minuten-Gehtest verbesserte sich in der ARIES-1-Studie um 31 Meter (5 mg) und 51 Meter (10 mg Ambrisentan). In der ARIES-2-Studie nahm die Gehstrecke um 32 Meter (2,5 mg) und um 59 Meter (5 mg) zu. In der Kombinationsgruppe beider Studien mit 5 mg lag die mittlere Verbesserung der Gehstrecke bei 45 Metern.

Dabei nahmen die in sechs Minuten zurückgelegten Strecken bei allen PAH-Patienten deutlich zu: Bei jenen mit WHO-Funktionsklasse II lag der Gewinn bei 47 Metern, bei den Patienten mit Funktionsklasse III bei 42 Metern. Zusätzlich zur Gehstrecke verlängerte die Therapie mit Ambrisentan auch die Zeit bis zur klinischen Verschlechterung der PAH, sie verbesserte die Lebensqualität und senkte den Spiegel des natriuretischen Peptids BNP.

Ambrisentan ist ein Endothelin-Rezeptor-Antagonist aus der Klasse der Nichtsulfonamide. Weder hemme noch aktiviere das Präparat das Cytochrom-P450-System, teilt das Unternehmen GSK mit.

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