Innere Medizin

Nutzen von Therapie gegen H. pylori bei ERD noch unklar

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Ob vor langfristiger PPI-Therapie bei ERD eine Therapie gegen H. pylori sinnvoll ist, wird nach der Leitlinie "Gastroösophageale Refluxkrankheit" noch kontrovers diskutiert.

Ein Argument gegen die H.-pylori-Eradikation sei bislang die Beobachtung, dass nach Sanierung und Besserung der Korpusgastritis die Säuresekretion im Magen steigt und so eine Refluxkrankheit neu auftritt. Bei einer durch H. pylori bedingten Gastritis würden unter PPI höhere intragastrale pH-Werte erreicht und so auch höhere Heilungsraten bei ERD als bei H.-pylori-negativen Patienten. Viele Autoren befürworteten aber auch die H.-pylori-Therapie, da andernfalls unter PPI die Korpusgastritis fortschreite mit einem möglicherweise erhöhten Krebsrisiko. (sec)

Lesen Sie dazu auch: Standard bei ERD: Step-down-Therapie mit PPI Seltene Ursache hartnäckiger Ulzera "On demand"-Therapie langfristig gut geeignet Zahnschmelz-Defekte als Folge von Reflux Probetherapie klärt Ursache der Schmerzen Kontrolle per Endoskopie ist oft nicht nötig

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