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Option Homöopathie bei Still-Problemen

Hauptprobleme für stillende Frauen sind Milchstau und Mastitis. Je nach den Details der Symptome und den Modalitäten von Verschlechterung und Linderung können passende Homöopathika ausgesucht werden. Die am häufigsten eingesetzten Mittel sind Belladonna, Bryonia und Phytolacca.

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  • Belladonna (Tollkirsche) ist das Mittel der Wahl bei hochakut beginnender Mastitis, plötzlichem Fieberanstieg, pulsierenden Schmerzen sowie geröteten, geschwollenen und verhärteten Brustdrüsen, die heiß sind und überempfindlich bei Berührung. Die Beschwerden verschlechtern sich durch Berührung, Bewegung und Kälte. Betroffene berichten über eine Linderung durch Wärme und Ruhe.
  • Bryonia (Zaunrübe) eignet sich bei Milchstau und beginnender Mastitis, wenn die Brustdrüsen geschwollen, steinhart, schwer, sehr erschütterungs- und berührungsempfindlich und blassrot sind. Wärme, jegliche Bewegung und Berührung machen die Beschwerden schlimmer. Kälte und Ruhe dagegen tun den Frauen gut.
  • Phytolacca wird bei Milchstau und gespannten, schmerzhaften Brustdrüsen mit Knotenbildung in der Potenz D12 eingesetzt. Leitsymptome für das Mittel sind: Beim Stillen strahlen die Schmerzen in den ganzen Körper aus, die Brustwarzen sind wund und rissig. Die Frauen fühlen sich kaputt und zerschlagen. Die Beschwerden verschlechtern sich durch feuchte Kälte und Bewegung, Besserung durch Ruhe. Zur Unterstützung beim Abstillen hat sich Phytolacca ebenfalls bewährt, und zwar in der Potenzierung D1, da es den Milchfluss reduziert. (ug)
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