Neuer Therapieansatz?

Quaking heilt Herzschwäche bei Mäusen

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HANNOVER. Eine Behandlung mit Doxorubizin kann bekannterweise eine Herzinsuffizienz auslösen. Wissenschaftler haben nun anhand von Versuchen an Mäusen eine Möglichkeit gefunden, mit der Patienten mit dieser schweren Nebenwirkung künftig therapiert werden könnten, teilt die Medizinische Hochschule Hannover (MHH) mit.

Dem Team von Professor Dr. Dr. Thomas Thum des MHH-Instituts für Translationale und Molekulare Therapiestrategien sei es gelungen, die Herzschwäche bei Mäusen zu heilen, indem Tieren mit Hilfe einer Gentherapie ein Gen eingefügt wird, wodurch sich die Bildung eines Proteins namens Quaking erhöht (Circ Res 2017; online 13. November). Das Protein werde aufgrund einer Chemotherapie weniger gebildet.

Quaking reguliere, wie aktiv zirkuläre Ribonukleinsäuren sind. "Wir gehen davon aus, dass diese zirkulären Ribonukleinsäuren unter anderem das Überleben von Zellen und den sogenannten programmierten Zelltod steuern", wird Thum in der Mitteilung der Hochschule zitiert. Er sehe die Möglichkeit, dass eine Behandlung mit Quaking auch generell Patienten mit Herzinsuffizienz helfen könnte. (eb)

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