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Rauchverbote sind sehr wirksam gegen Herzinfarkt

EL PUEBLO (Rö). Ein generelles Rauchverbot an Arbeitsplätzen und öffentlichen Orten reduziert drastisch die Herzinfarktrate. In einer neuen Studie ging in den ersten 18 Monaten die Rate der Klinikeinlieferungen wegen Herzinfarktes um 27 Prozent zurück. In den folgenden 18 Monaten ergab sich ein Rückgang um weitere 19 Prozent.

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Ermittelt wurde dies anhand der Daten aus Krankenhäusern in der US-Stadt El Pueblo in Colorado (Morbidity and Mortality Weekly Report 57, 2009, 1373).

Rauchverbote sind sehr wirksam gegen Herzinfarkt

© Foto: sas www.fotolia.de

Die Autoren der Studie um Dr. Robert N. Alsever hatten die Raten der Klinikbehandlungen wegen Herzinfarktes pro 100 000 Personenjahre errechnet - 18 Monate vor Einführung des Rauchverbotes, 18 Monate danach und dann noch einmal 18 Monate später. In der ersten Phase ging die Rate der Behandlungen um 27 Prozent zurück, in der zweiten Phase nochmals um 19 Prozent.

Keine Veränderungen ergaben sich statt dessen in zwei benachbarten Arealen, wo kein solches Anti-Rauchgesetz eingeführt wurde, und die deshalb zum Vergleich herangezogen wurden.

Die Autoren führen den Rückgang der Infarktrate zum einen auf den Rückgang der Belastung durch Passivrauchen, zum anderen darauf zurück, dass Raucher wegen des Verbotes weniger rauchen. Den ersten Beitrag zum Erfolg halten sie für größer. Die Studie ist die mittlerweile achte, die einen deutlichen Rückgang der Herzinfarktrate nach Rauchverbot belegt. Solche Daten gibt es etwa für Italien, Irland und Frankreich.

Lesen Sie dazu auch den Kommentar: Nein zum Feinstaub aus Zigaretten!

Lesen Sie auch: Starke Raucher verlieren zehn Jahre Rauchen aufgeben - das nutzt schnell der Gesundheit Rauchen verbieten: So sinkt die Zahl der Herzinfarkte deutlich

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