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Schrittzähler motiviert zu "artgerechter" Gehstrecke

MÜNCHEN (wst). Erwachsene bringen es nach Daten von Beobachtungsstudien heute auf eine tägliche Gehstrecke von durchschnittlich einem Kilometer. Die Evolution hat aber 20 Kilometer vorgesehen.

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"Damit haben wir uns von einem artgerechten Verhalten im wahrsten Sinne des Wortes meilenweit entfernt", warnte der Initiator der Aktion "Leichter Leben in Deutschland" (LLID), Apotheker Hans Gerlach auf einer Veranstaltung in München. Die Quittung dafür seien Zivilisationskrankheiten. Dabei lassen sich nach Gerlachs Erfahrung Erwachsene wie Kinder durch einen Schrittzähler, den sie permanent tragen, erstaunlich gut motivieren.

Viele, die das Gerät gekauft und getragen haben, kommen der zunächst illusorisch klingenden LLID-Idealvorgabe von 10 000 Schritten täglich bald recht nahe. Die Zahl der täglich gelaufenen Meter und Kilometer kann leicht erhöht werden. Wer etwa möglichst oft auf Lift und Rolltreppe verzichtet und Besorgungen in der Nähe zu Fuß statt mit dem Auto erledigt, bekommt rasch ein paar Kilometer pro Tag zusammen.

Infos über die Aktion "Leichter Leben in Deutschland": www.llid.de

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