Direkt zum Inhaltsbereich

Stimulation der Sakralnerven bessert Obstipation

NEU-ISENBURG (otc). Für Patienten mit Obstipation (Slow- und Normal-Transit mit Entleerungsstörung), bei denen eine konservative Behandlung erfolglos war, steht mit der Sakralnervenstimulation (SNS) möglicherweise eine neue Therapieoption zur Verfügung.

Veröffentlicht:

Darauf weisen Ergebnisse einer prospektiven Studie an fünf europäischen Kliniken hin (GastroNews 2011; 4: 19). 45 Patienten mit hartnäckiger Obstipation wurde ein permanenter Neurostimulator implantiert.

Nach einem Follow-up von 28 (1-55) Monaten erhöhte sich unter anderem die Defäkationshäufigkeit von 2,3 auf 6,6 Entleerungen pro Woche. Die Anzahl der Tage pro Woche mit Entleerung stieg von 2,3 auf 4,8.

Reduziert wurde die auf der Toilette verbrachte Zeit (10,5 auf 5,7 Minuten), Pressen (75 bis 46 Prozent erfolgreiche Entleerungen), das Gefühl unvollständiger Entleerung (71,5 bis 46 Prozent erfolgreiche Entleerungen) und die subjektive Einstufung von abdominellem Schmerz sowie Blähungen.

Ihr Newsletter zum Thema
Mehr zum Thema

Exotisches Streetfood

Reisediarrhö: „Durchgegart“ muss nicht viel heißen

Das könnte Sie auch interessieren
Jugendliche die schon früh, ohne Eltern in die Sprechstunde kommen, werden selbstständiger.

© Racle Fotodesign / stock.adobe.com

Typ-1-Diabetes bei Kindern und Jugendlichen

Wie gelingt der Übergang vom Pädiater in die Erwachsenenmedizin?

Frauen erhalten eine andere und meist schlechtere Behandlung als Männer. Sie sind häufiger vom Medical Gaslighting betroffen, insbesondere in der Kardiologie.

© NPS Studio / stock.adobe.com

Hormone, Schwangerschaft, Wechseljahre

Warum ein Diabetes Frauen anders trifft als Männer

50 Jahre Jung-Preis

© Jung-Stiftung für Wissenschaft und Forschung

50 Jahre Jung-Preis

Freiheit als Voraussetzung für medizinischen Fortschritt

Anzeige | Jung-Stiftung für Wissenschaft und Forschung
Kommentare
Sonderberichte zum Thema

Opioid-induzierte Obstipation

Paradigmenwechsel in der Behandlung: Vom Stuhl zum Nervensystem

Sonderbericht | Mit freundlicher Unterstützung von: Grünenthal GmbH, Aachen
Abb. 1: Die kardiorenalmetabolische Organachse: ganzheitliche Versorgung durch interdisziplinäre Zusammenarbeit (Quelle: Michalopoulou E et al., J Clin Med 2025, 14:428)

© Springer Medizin Verlag

Biomarker gegen Diabetes-Folgen

Sonderbericht | Mit freundlicher Unterstützung von: Roche Diagnostics Deutschland GmbH, Mannheim
Porträt: xxx

© Porträt: Alexander Sahi

„ÄrzteTag extra“-Podcast

Testosteronmangel: Worauf es in der Hausarztpraxis ankommt

Sonderbericht | Mit freundlicher Unterstützung von: Besins Healthcare Germany GmbH, Berlin
Vorteile des Logins

Über unser kostenloses Login erhalten Ärzte und Ärztinnen sowie andere Mitarbeiter der Gesundheitsbranche Zugriff auf mehr Hintergründe, Interviews und Praxis-Tipps.

Haben Sie schon unsere Newsletter abonniert?

Von Diabetologie bis E-Health: Unsere praxisrelevanten Themen-Newsletter.

Jetzt neu jeden Montag: Der Newsletter „Allgemeinmedizin“ mit praxisnahen Berichten, Tipps und relevanten Neuigkeiten aus dem Spektrum der internistischen und hausärztlichen Medizin.

Top-Thema: Erhalten Sie besonders wichtige und praxisrelevante Beiträge und News direkt zugestellt!

Newsletter bestellen »

Top-Meldungen

Kleine konkrete Schritte

So lassen sich Patienten zu mehr Therapieadhärenz motivieren

Lesetipps
Eine Frau liegt entspannt vor dem Meer in einer Hängematte.

© Peera_Sathawirawong / Getty Images / iStockphoto (Symbolbild mit Fotomodell(en))

Dritthäufigste Reiseerkrankung

Reisedermatosen: Wie vorgehen bei den drei häufigsten Tropenparasiten?

KI erleichtert Hackern Angriffe ernorm. Praxen sollten zumindest einmal überlegen, ob sie sich gegen solche Störungen absichern wollen, etwa mit Blick auf den Betriebsstillstand.

© Klaus Ohlenschläger / picture alliance

Für wenige Hundert Euro im Jahr

Warum Ärzte über eine Cyberversicherung nachdenken sollten