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Studie: Komplexmittel lindert Rhinosinusitis

Es gibt wenige doppelblinde, Placebo-kontrollierte Studien zur Homöopathie. Das System, das Gedankengebäude der Homöopathie eignet sich schlecht für solche Tests. Werden Studien gemacht wie jetzt mit Rhinosinusitis-Patienten, dann zeigen sie meist, dass homöopathische Behandlung effektiv ist.

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Das ergab zum Beispiel jetzt wieder eine doppelblinde, Placebo-kontrollierte Studie zur Wirksamkeit eines homöopathischen Komplexmittels bei akuter Rhinosinusitis (HNO 4, 2007, 271). Dr. Karl-Heinz Friese aus Weil der Stadt, niedergelassener Facharzt für HNO-Erkrankungen, und sein Kollege D. I. Zabolotnyi vom HNO-Institut für Otolaryngologie der Wissenschaftsakademie in Kiew wählten als Verum das Komplexmittel Cinnabaris Pentarkan® H mit den Komponenten Cinnabaris D3, Echinacea D1, Hydrastis D3 und Kalium bichromicum D3.

Die 144 Patienten mit Schnupfen und Sinusitis waren im Alter von 18 bis 65 Jahren. Sie nahmen bis zum Eintritt der Besserung stündlich eine Tablette Komplexmittel oder Placebo, aber nicht mehr als zwölf Tabletten am Tag. Die Erhaltungsdosis war dreimal täglich zwei Tabletten.

Die Therapie mit dem Komplexmittel führte bei 90 Prozent der Patienten zur vollständigen Beschwerdefreiheit und bei weiteren gut 8,3 Prozent zu einer meist deutlichen Besserung. In der Placebo-Gruppe blieben die Beschwerden bei 89 Prozent der Patienten unverändert, oder sie hatten sich sogar verschlechtert.

Fazit der beiden HNO-Ärzte: Die homöopathische Therapie lindert die Symptome bei akuter Rhinosinusitis effektiv, ist gut verträglich und für Patienten zu empfehlen, bei denen eine antibiotische Therapie nicht angezeigt ist.

Die Diagnose akute Rhinosinusitis wurde bei allen Patienten durch eine okzipitomentale Röntgenaufnahme gesichert. Zusätzlich wurde eine rhinoskopische Untersuchung gemacht. Gemessen wurden die Scores der Sinusitis-typischen Symptome Kopfschmerz, Druckschmerz des Sinus maxillaris, Behinderung der Nasenatmung, Nasensekretion und Schleimstraße im Rachen. Die Symptome wurden mit Punkten von 0 (nicht vorhanden) bis 4 (sehr stark ausgeprägt) bewertet. In die Studie wurden Patienten aufgenommen, bei denen die Summe der Scores mindestens acht Punkte betrug. Kontrolliert wurde nach sieben, 14 und 21 Tagen.

In der Homöopathie-Gruppe sank der durchschnittliche Wert der aufsummierten Scores von 12 Punkte auf knapp 6 Punkte nach sieben Tagen. In der Placebogruppe blieb der Score dagegen in etwa gleich: knapp 12 Punkte zu Beginn und 11 Punkte nach sieben Tagen. (ug)

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