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WHO: Deutlich mehr unterernährte Kinder im Gazastreifen

Im Gazastreifen ist nach Angaben der Weltgesundheitsorganisation WHO jedes sechste Kind unter zwei Jahren akut unterernährt.

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New York/Gaza-Stadt. Im Zuge des Krieges im Gazastreifen ist die Zahl der unterernährten Kinder nach Angaben der Weltgesundheitsorganisation WHO stark angestiegen. Untersuchungen im Norden der Region hätten ergeben, dass dort 15,6 Prozent der Kinder – oder jedes sechste Kind unter zwei Jahren – akut unterernährt seien.

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„Davon leiden fast drei Prozent unter schwerer Auszehrung, der lebensbedrohlichsten Form der Unterernährung“, teilte die WHO am Montag mit. Da die Daten im Januar erhoben wurden, dürfte die Situation laut der Organisation gegenwärtig noch schlimmer sein. Insgesamt seien die Zahlen im Vergleich mit der Zeit vor dem Krieg um ein Vielfaches angestiegen.

Ähnliche Untersuchungen in Rafah im südlichen Gazastreifen hätten ergeben, dass dort fünf Prozent der Kinder unter zwei Jahren akut unterernährt sind. Im Süden ist mehr humanitäre Hilfe verfügbar als im Norden. Deshalb wertet die WHO die Zahlen als klaren Beweis dafür, dass der Zugang zu Hilfsgütern notwendig ist und dazu beitragen kann, die schlimmsten Folgen von Hunger zu verhindern. Im Zuge des Gaza-Krieges ist in den Gazastreifen wesentlich weniger humanitäre Hilfe gelangt als zuvor. (dpa)

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