Weltgesundheitsorganisation

WHO erklärt Ebola-Ausbruch im Kongo für beendet

Nach fast zwei Jahren ist der Ebola-Ausbruch im Osten der Demokratischen Republik Kongo nach Einschätzung der Weltgesundheitsorganisation beendet.

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2287 Menschen sind bei dem Ebola-Ausbruch im Kongo gestorben.

2287 Menschen sind bei dem Ebola-Ausbruch im Kongo gestorben.

© Jerome Delay / AP Photo / dpa

Genf. Beim zweitgrößten Ebola-Ausbruch, der am 1. August 2018 von der Weltgesundheitsorganisation (WHO) in Nord-Kivu in der Demokratischen Republik Kongo erklärt worden war, sind insgesamt 2287 Menschen gestorben. Nun ist der Ausbruch von der WHO für beendet erklärt worden.

Rückschläge hatte es bei der Bekämpfung der Ebola-Epidemie trotz der Entwicklung eines Ebola-Impfstoffs (rVSV-ZEBOV-GP ) immer wieder aufgrund von Kämpfen zwischen rivalisierenden Rebellengruppen, der schlechten Infrastruktur und der im Kongo herrschenden großen Armut gegeben. Zudem war es im Kongo zeitgleich zu einer großen Masern-Epidemie gekommen, bei der deutlich mehr Menschen starben als an Ebola.

„Wir sollten diesen Moment feiern, aber nicht in Selbstzufriedenheit verfallen“, wird WHO-Generaldirektor Dr. Tedros Adhanom Ghebreyesus, in einer Mitteilung der Organisation zitiert. „Viren machen keine Pause!“ warnte er. Auch im Kongo gebe es noch einzelne Ebola-Infektionen im Norden des Landes.

Überschattet wird der Erfolg von der Ausbreitung der COVID-19-Pandemie in Afrika. Durch die Stärkung des Gesundheitssystems und Ausbildung von Mitarbeitern im Gesundheitswesen im Zuge der Ebola-Epidemie sei das Land nun aber grundsätzlich besser auf COVID-19-Fälle vorbereitet, so die WHO. (bae)

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