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Weltnierentag: Auf Herz und Nieren prüfen!

BERLIN (ars). Sind die Nieren geschädigt, leidet auch das Herz -und umgekehrt. Zum heutigen Weltnierentag streichen die Veranstalter die enge Wechselbeziehung zwischen den beiden Organen heraus. Und untermauern damit ihr Plädoyer für regelmäßige Nierentests.

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Die Nieren im Fokus: Der Weltnierentag 2011 weist auf das Zusammenspiel von Herz und Nieren hin.

Die Nieren im Fokus: Der Weltnierentag 2011 weist auf das Zusammenspiel von Herz und Nieren hin.

© krishnacreations / fotolia.com

Unter den Slogan "Nierenschutz ist Herzenssache" haben hierzulande die Deutsche Gesellschaft für Nephrologie und die Deutsche Nierenstiftung die Aktionen zum Weltnierentag gestellt.

So werben sie in der Öffentlichkeit dafür, alle zwei Jahre vom Hausarzt beim Check-up 35 Albuminausscheidung und glomeruläre Filtrationsrate (GFR) bestimmen zu lassen.

Diese Vorsorgetests erlauben es nicht nur, sich ein Bild von der Nierenfunktion zu machen, sondern sind auch ein "Fenster zu den Gefäßen".

Professor Eberhard Ritz aus Heidelberg weist darauf hin, dass die Sterberate und die Häufigkeit kardiovaskulärer Ereignisse um so stärker erhöht sind, je niedriger die GFR liegt.

Noch deutlicher korrelieren vielen Studien zufolge kardiovaskuläre Erkrankungen mit der Proteinurie: Je mehr an Albumin ausgeschieden wird, um so mehr steigt das kardiovaskuläre Risiko, und zwar unabhängig von GFR, Hypertonie und Diabetes.

Das gelte selbst für den Bereich von 15 bis 29 mg pro Tag, der noch als normal gilt. Umgekehrt kann eine Herzinsuffizienz die Nieren schädigen. Diese Zusammenhänge beleuchten auch die 600.000 Faltblätter, die bundesweit in Apotheken ausliegen.

Beim Nierenkrebs hängt die Prognose ebenfalls entscheidend von der Früherkennung ab: ob der Tumor noch lokal oder schon metastasiert ist.

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