Universitätsmedizin Mainz

Wie fördert das Immunsystem Thrombosen?

Veröffentlicht:

MAINZ. Die Thrombusentwicklung ist auf eine Überaktivierung des Blutgerinnungssystems zurückzuführen. Doch wie läuft dieser Prozess ab? Und welchen Einfluss könnten aktivierte angeborene Immunrezeptoren auf die Funktion von Blutplättchen haben?

Diese Fragen stehen im Mittelpunkt eines aktuellen Forschungsprojekts der Juniorgruppe von Dr. Christoph Reinhardt am Centrum für Thrombose und Hämostase (CTH) der Universitätsmedizin Mainz.

Ergebnisse dieses Forschungsprojekts könnten dazu beitragen, neue Strategien zur Behandlung der arteriellen Thrombose und insbesondere des Schlaganfalls zu entwickeln, teilt die Universität mit.

Die Else Kröner-Fresenius-Stiftung fördert dieses Projekt mit rund 100.000 Euro.

In ihrem Forschungsprojekt mit dem Titel "Rolle von Toll like Rezeptor-2 bei der arteriellen Thrombozytenadhäsion" untersuchen Reinhardt und Dr. Sven Jäckel vom CTH die durch Mikroorganismen hervorgerufenen Mechanismen, die zur Thrombusentwicklung führen können, heißt es in der Mitteilung.

Dabei wollen sie unter anderem herausfinden, ob die bakterielle Aktivierung angeborener Immunrezeptoren - wie der Toll like Rezeptor-2 und seine Signalmechanismen - Blutplättchen in ihrer Funktionsweise beeinflusst. Ziel ist es, die beteiligten Signalwege zu identifizieren, die dazu beitragen, dass es zu einer Thrombozytenadhäsion kommt. (eb)

Ihr Newsletter zum Thema
Mehr zum Thema

Röntgen-Thorax führte zur Diagnose

Kasuistik: Negativer D-Dimer-Test trotz akuter Lungenembolie

Kommentare
* Hinweis zu unseren Content-Partnern
Dieser Content Hub enthält Informationen des Unternehmens über eigene Produkte und Leistungen. Die Inhalte werden verantwortlich von den Unternehmen eingestellt und geben deren Meinung über die Eigenschaften der erläuterten Produkte und Services wieder. Für den Inhalt übernehmen die jeweiligen Unternehmen die vollständige Verantwortung.
Sonderberichte zum Thema
Abb. 1-- Zeit bis zum ersten Ereignis (Tod durch jegliche Ursache oder kardiovaskuläres Ereignisb) in der Gesamtpopulation (a) bzw. in der Monotherapie-Population (b).

© Springer Medizin Verlag

Mit Vutrisiran früh kausal behandeln

Sonderbericht | Mit freundlicher Unterstützung von: Alnylam Germany GmbH, München
SCD-PROTECT-Studie-- Frühe Phase nach Diagnose einer Herzinsuffizienz – deutlich höheres Risiko für den plötzlichen Herztod als in der chronischen Phase.

© Zoll CMS

SCD-Schutz in früher HF-Phase

Sonderbericht | Mit freundlicher Unterstützung von: ZOLL CMS GmbH, Köln
Abb. 1: Risikoreduktion durch Bempedoinsäure gegenüber Placebo in der CLEAR-Outcomes-Studie für den primären 4-Komponenten-Endpunkt (A) und den sekundären 3-Komponenten-Endpunkt (B) stratifiziert nach Diabetes-Status

© Springer Medizin Verlag

Diabetes mellitus

Bempedoinsäure: Benefit für Hochrisiko-Kollektive

Sonderbericht | Mit freundlicher Unterstützung von: Daiichi Sankyo Deutschland GmbH, München
Vorteile des Logins

Über unser kostenloses Login erhalten Ärzte und Ärztinnen sowie andere Mitarbeiter der Gesundheitsbranche Zugriff auf mehr Hintergründe, Interviews und Praxis-Tipps.

Haben Sie schon unsere Newsletter abonniert?

Von Diabetologie bis E-Health: Unsere praxisrelevanten Themen-Newsletter.

Jetzt neu jeden Montag: Der Newsletter „Allgemeinmedizin“ mit praxisnahen Berichten, Tipps und relevanten Neuigkeiten aus dem Spektrum der internistischen und hausärztlichen Medizin.

Top-Thema: Erhalten Sie besonders wichtige und praxisrelevante Beiträge und News direkt zugestellt!

Newsletter bestellen »

Top-Meldungen

Ergänzung zu Antibiotika?

Mit intravaginaler Ascorbinsäure gegen bakterielle Vaginose

Review

RAS-Blocker präoperativ eher nicht absetzen?

Lesetipps