Direkt zum Inhaltsbereich

X-Chromosom jetzt umfassend aufgeschlüsselt

Veröffentlicht:

BERLIN/LONDON (dpa). Das menschliche X-Geschlechtschromosom ist umfassend analysiert. Zusammen mit drei der weltgrößten Genomzentren in Großbritannien und den USA haben vier deutsche Gruppen diese Frucht von zwölf Jahren gemeinsamer Arbeit heute veröffentlicht (Nature 434, 2005, 279).

99,3 Prozent des genhaltigen Anteils des X-Chromosoms seien nun detailliert sequenziert, teilten die Forscher mit. Obwohl sich nur etwa vier Prozent der Gene auf diesem Chromosom befinden, werden ihm doch zehn Prozent aller bislang bekannten, nur auf ein Gen zurückzuführenden Erbkrankheiten zugeschrieben.

Nun gelte es etwa, zu den 45 bereits bekannten X-chromosomalen Genen, deren Defekte eine verzögerte geistige Entwicklung verursachten, ungefähr 100 weitere zu identifizieren, die für dieses Krankheitsbild wesentlich seien, hieß es.

Schlagworte:
Mehr zum Thema
Kommentare
Vorteile des Logins

Mit unserem kostenloses Login erhalten Ärztinnen und Ärzte, Medizinstudierende sowie Fachkräfte im Gesundheitswesen vollen Zugriff auf unsere medizinischen und praxisrelevanten Inhalte.

Haben Sie schon unsere Newsletter abonniert?

Von Diabetologie bis E-Health: Unsere praxisrelevanten Themen-Newsletter.

Jetzt neu jeden Montag: Der Newsletter „Allgemeinmedizin“ mit praxisnahen Berichten, Tipps und relevanten Neuigkeiten aus dem Spektrum der internistischen und hausärztlichen Medizin.

Top-Thema: Erhalten Sie besonders wichtige und praxisrelevante Beiträge und News direkt zugestellt!

Newsletter bestellen »

Top-Meldungen
Lesetipps
Dreidimensionale medizinische Illustration des Varicella-Zoster-Virus, einem Virus das Windpocken, Hautblasen, Nesselsucht, Wunden und Gürtelrose verursacht.

© Corona Borealis / stock.adobe.com

Atypische Symptome

Kasuistik: Periphere Fazialisparese mit erstaunlicher Ursache

MRT-Bild eines Schädels, das im linken Auge eine Netzhautablösung zeigt.

© James Cavallini / Science Photo Library

Aufklärung zu Risikogruppen essenziell

Netzhautablösung: Warnzeichen rechtzeitig erkennen