Entlastungsassistentin

Facharztentlastung: Jetzt 574 EFA in Baden-Württemberg unterwegs

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Stuttgart. Arztentlastung durch Delegation an besonders weitergebildete Assistenten hat viele Namen: NäPA oder VERAH sind die geläufigsten. In Baden-Württemberg gibt es seit 2014 zusätzlich die EFA („Entlastungsassistentin in der Facharztpraxis“), die im Kontext des an die HzV angeflanschten Facharztprogramms finanziert wird.

Wie die Vertragspartner des Facharztprogramms – AOK, Bosch BKK und Mediverbund – am Mittwoch bekanntgaben, sind einschließlich 40 aktuell noch in Fortbildung befindlicher EFA bis Jahrersende 574 dieser Entlastungsassistentinnen im Ländle unterwegs.

Honoriert wird deren Tätigkeit den Angaben zufolge mit einem Zuschlag von fünf Euro pro Quartal „für alle Patienten, die aufgrund ihrer Erkrankung einer besonderen Betreuung und Beratung bedürfen“. Je Vollzeit-EFA bringt das bei maximal 400 Zuschläge 2000 Euro pro Quartal.

Die meisten EFA (136) sind derzeit bei Kardiologen beschäftigt, gefolgt von orthopädischen und chirurgischen Praxen (135) sowie Neurologen (102). Nächstes Jahr soll ein weiteres EFA-Curriculum für das Fachgebiet Nephrologie starten. Zudem sei geplant, die EFA-Fortbildung im Fachgebiet Gastroenterologie neu auszurichten. (cw)

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