Zwei neue Linearbeschleuniger

Flensburg investiert in die Strahlentherapie

Trotz des in einigen Jahren bevorstehenden zentralen Klinikneubaus in Flensburg wird die Strahlentherapie am Malteser Krankenhaus noch modernisiert: Zwei Linearbeschleuniger gehen im Frühjahr an den Start.

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Flensburg. Das Malteser Krankenhaus St. Franziskus Hospital in Flensburg investiert rund fünf Millionen Euro in seine Strahlentherapie. Neben zwei neuen Linearbeschleunigern sollen die Räume optimiert werden.

Wichtigster Vorteil der neuen Geräte ist nach Aussage von Chefärztin Dr. Carmen Timke die höhere Geschwindigkeit, mit der in kürzerer Zeit als bislang die gleiche Strahlendosis auf die markierte Lage des Tumors abgegeben werden kann. Timke bezeichnete dies insbesondere für Patienten, die im Kopfbereich bestrahlt werden müssen, als „Segen". Eines der beiden Geräte ist bereits in Betrieb genommen worden, das nächste wird im Frühjahr erwartet.

In der Flensburger Strahlentherapie werden jährlich rund 1200 Patienten aus dem nördlichen Landesteil Schleswig-Holsteins behandelt, vorwiegend Brustkrebspatientinnen und Patienten mit Lungenkarzinom. Zusammen mit dem benachbarten Diako Krankenhaus betreibt das Franziskus Hospital das Onkologische Zentrum Nord, über das man auch mit anderen Kliniken der Region und niedergelassenen Ärzten fachlich verbunden ist. Dies ermöglicht, dass in Flensburg alle Arten von Krebserkrankungen behandelt werden können. (di)

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