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Pandemiemanagement

Kassenärzte wollen Brandenburg als Pilotland für Digital-Impfausweis

Das Ausstellen des digitalen Impfnachweises, der bis Juni kommen soll, wird besonders Arztpraxen beschäftigen. Die KV Brandenburg will den Praxiseinsatz möglichst früh testen.

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Potsdam. Der geplante digitale Impfausweis soll nach dem Wunsch der Kassenärzte in Brandenburg getestet werden. „Wir bewerben uns, um den hier auch zu pilotieren, um das auszuprobieren“, sagte der stellvertretende Vorstandschef der Kassenärztlichen Vereinigung Brandenburg (KVBB), Holger Rostek, der Deutschen Presse-Agentur in Potsdam. „Wir gehen davon aus, dass das in den nächsten acht Wochen umgesetzt wird.“ Die Planungen für den Impfausweis laufen bereits in der EU und im Bundesgesundheitsministerium.

Die Menschen in Deutschland sollen nach Angaben aus Regierungskreisen noch vor den Sommerferien einen kompletten Impfschutz über eine Smartphone-App vorzeigen können. Mit der digitalen Bescheinigung sollen sie schnell und fälschungssicher nachweisen können, dass sie vollständig gegen SARS-CoV-2 geimpft sind. Wer kein Smartphone hat, soll zusätzlich zum Eintrag im gelben Impfpass einen Ausdruck der digital einlesbaren Impfbescheinigung als QR-Code auf Papier bekommen.

Der Brandenburger Kassenärzte-Vizechef sprach von einer technischen und organisatorischen Herausforderung, weil Hunderttausende Bürger nachträglich mit einem digitalen Impfausweis und Impfzertifikat ausgestattet werden sollen.

Die digitalen Impfbescheinigungen sollen in den Impfzentren und Arztpraxen ausgestellt werden. Der stellvertretende KVBB-Chef betonte: „Wir wollen den Bürokratieaufwand in der Arztpraxis natürlich gering halten.“ (dpa)

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