„CoronaUpdate“-Podcast

Labortests auf Corona – wie aussagekräftig sind sie wirklich?

Ein kleines biostatistisches Repetitorium: Wir wollen herausfinden, welche Messparameter uns im Moment fehlen, um verlässliche Aussagen aus den Tests auf SARS-CoV-2 ziehen zu können.

Prof. Dr. med. Martin SchererVon Prof. Dr. med. Martin Scherer und Denis NößlerDenis Nößler Veröffentlicht:
Labortests auf Corona – wie aussagekräftig sind sie wirklich?

© Springer Medizin

Diagnostische Tests sind in aller Munde. Für die Testung auf das neue Coronavirus SARS-CoV-2 haben die Labore in Deutschland ihre Kapazitäten drastisch hochgefahren: Über 100.000 Tests täglich können sie dem Robert Koch-Institut zufolge durchführen. Weniger als jeder zehnte Test ist bislang allerdings positiv.

Doch der RT-PCR-Test auf das Erbgut des COVID-19-Erregers ist nicht das einzige Diagnostikum. Viele hoffen derzeit auf Antikörpertests. Die sollen eine durchgemachte Infektion erkennen können – und könnten so anzeigen, wer immun für eine (erneute) Ansteckung ist.

Vor allem Gesundheitsberufe hoffen darauf. Doch die Spannbreite reicht von eher verlässlichen ELISA-Immunassay bis hin zu Schnelltests aus fragwürdiger Quelle.

Wie verlässlich sind die Labortests auf das neue Coronavirus überhaupt? Und sind binäre Aussagen über „positiv oder negativ“ überhaupt nützlich? Darüber reden wir in dieser Episode vom „CoronaUpdate“.

Keine Angst vor diesem kleinen biostatistischen Repetitorium. Denn am Ende stellen wir fest, welche Messparameter uns im Moment wirklich fehlen, um verlässliche Aussagen aus den Testergebnissen ziehen zu können.

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