Planmäßiger Rollout

250 Praxen in Westfalen-Lippe sind zum Start des E-Rezepts dabei

Nachdem die KV Schleswig-Holstein aus dem Rollout des E-Rezepts vorläufig ausgestiegen ist, ist dieser am 1. September in Westfalen-Lippe planmäßig angelaufen.

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Dortmund. In den Arztpraxen in Westfalen-Lippe beginnt diesen Donnerstag planmäßig die schrittweise Einführung des E-Rezepts. Zum Start sind rund 250 Praxen dabei, wie die Kassenärztliche Vereinigung Westfalen-Lippe (KVWL) am Mittwoch noch einmal bestätigte. In den kommenden Monaten soll die Zahl der Teilnehmer schrittweise gesteigert werden.

Das E-Rezept startet in Westfalen-Lippe allerdings sozusagen mit angezogener Handbremse. „In den ersten Wochen werden die Rollout-Praxen lediglich einen Papierausdruck erstellen können“, sagte KVWL-Vorstand Thomas Müller.

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Doch erwarte die KVWL von gematik, dem Bundesgesundheitsministerium und den Apothekenverwaltungssystem-Herstellern, dass das E-Rezept spätestens in drei Monaten mit der elektronischen Gesundheitskarte übertragen und eingelöst werden könne. Den entsprechenden Beschluss für diesen Übertragungsweg hatte die Gesellschafterversammlung der gematik erst am Montag (29.08.2022) gefasst. In einer Mitteilung versprach die gematik eine zeitnahe Umsetzung.

Der Rollout in Westfalen-Lippe dürfte auch deshalb mit Spannung verfolgt werden, weil die KV Schleswig-Holstein – die zweite Region, die ab September E-Rezept-Vorreiter sein sollte – vorerst aus dem Rollout ausgestiegen ist. (dpa/eb)

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