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Weihnachtsaktion

Textil-Startup sammelt gebrauchte Arztkleidung

Ärztinnen und Ärzte können noch bis zum 11. Dezember aussortierte Kasacks, Kittel oder Schutzkleidung spenden. Die Textilien gehen nach Afrika, wo es oft an entsprechender Ausstattung fehlt.

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Wien. Zum zweiten Mal in Folge sammelt das österreichische Textil-Startup mjuks in der Vorweihnachtszeit gebrauchte Arztkleidung. Im vergangenen Jahr seien rund 400 Kasacks, Kittel und Hosen zusammengekommen, heißt es in einer aktuellen Mitteilung des Unternehmens. Die Kleidung geht ins afrikanische Angola und Tansania. Bis einschließlich 11. Dezember könnten Ärztinnen und Ärzte ihrer aussortierten Arbeitskleidung ein zweites Leben schenken.

„In afrikanischen Gesundheitseinrichtungen geht es oft noch in herkömmlichen Jeans und T-Shirts zur Visite. Gerade in ländlicheren Regionen fehlen oft Ressourcen, um das Personal auszustatten“, so mjuks-Gründer Jakob Hohenberger. Doch die Freizeitkleidung könne im Klinikalltag schnell zum Bakterienbrutkasten werden.

Keine schmutzige Freizeitkleidung im Op

Allein in Österreich und Deutschland würden Jahr für Jahr hunderte Tonen an medizinischer Kleidung ausgemustert. „Was hierzulande vielleicht ausgewaschen oder einfach nicht mehr stylisch ist, verhindert in einer anderen Region gegebenenfalls den Keim von der schmutzigen Freizeitkleidung im OP”, erklärt Gründer Gregor Kury.

So funktioniert es: Ärzte und medizinische Einrichtungen, die spenden möchten, können sich auf mjuks.com ein kostenloses Versandlabel erstellen und das Paket bei der nächsten Postfiliale abgeben. Das junge Unternehmen will sich künftig auf die Weiterentwicklung sogenannter Praxis-Basics, also auf „qualitativ hochwertige Arbeitskleidung ohne Schnickschnack für Mediziner“ konzentrieren. (kaha)

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