Einzelhandel hofft

Wann jeder Kreis eine Corona-Inzidenz unter 35 aufweisen könnte

Überall dort, wo die lokale Sieben-Tage-Inzidenz unter 35 Corona-Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner sinkt, können Einzelhandel und bestimmte Dienstleistungsbetriebe auf eine Öffnung hoffen. Das Zi hat errechnet, wann dies in jedem Kreis der Fall sein könnte.

Von Thorsten SchaffThorsten Schaff Veröffentlicht:
Ein wegen der Coronavirus-Pandemie geschlossener Friseursalon in Frankfurt: Im März sollen Friseure deutschlandweit wieder öffnen dürfen.

Ein wegen der Coronavirus-Pandemie geschlossener Friseursalon in Frankfurt: Im März sollen Friseure deutschlandweit wieder öffnen dürfen.

© Arne Dedert/dpa

Neu-Isenburg. Bund und Länder haben dem Einzelhandel und bestimmten Dienstleistungsunternehmen eine Perspektive aufgezeigt, wann eine Öffnung der Geschäfte wieder möglich ist: nämlich dann, wenn die lokale Sieben-Tage-Inzidenz stabil bei höchstens 35 Corona-Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner liegt.

Wo es ein solches niedriges Corona-Infektionsgeschehen gibt, könnte der reguläre Betrieb unter Vorsichtsmaßnahmen wieder anlaufen. Und zwar bei Geschäften des Einzelhandels mit der Vorgabe, dass sich darin höchstens ein Kunde pro 20 qm Verkaufsfläche aufhalten darf. Und auch Museen, Galerien und körpernahe Dienstleistungsbetriebe wie Nagel- oder Tattoo-Studios könnten dann wieder öffnen, heißt es in dem jüngsten Bund-Länder-Beschluss.

Wann jeder einzelne Kreis unter die Inzidenz von 35 fallen könnte, hat das Zentralinstitut für die kassenärztliche Versorgung (Zi) berechnet (siehe nachfolgende Karte). Die Projektion wird täglich neu erstellt. Das Zi gibt anhand tagesaktueller Werte wie der Sieben-Tage-Inzidenz und des R-Werts auch Prognosen für die Inzidenzschwellen 50 und 10 ab.

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