„ÄrzteTag“-Podcast

Honorarbeschluss: SpiFa-Vorsitzender Dr. Dirk Heinrich bezieht Stellung

Ärztevertreter sind enttäuscht über die Honorar-Vereinbarung für 2022. Der SpiFa-Vorsitzende Dr. Dirk Heinrich zeigt sich im „ÄrzteTag“-Podcast desillusioniert – und richtet einen Appell an die Krankenkassen.

Von Hauke GerlofHauke Gerlof Veröffentlicht:
Dr. Dirk Heinrich, Vorsitzender des Spitzenverbands Fachärzte Deutschlands (SpiFa) und des Virchowbundes, sieht die aktuellen Honorarbeschlüsse kritisch.

Dr. Dirk Heinrich, Vorsitzender des Spitzenverbands Fachärzte Deutschlands (SpiFa) und des Virchowbundes, sieht die aktuellen Honorarbeschlüsse kritisch.

© Georg Lopata

Die gestiegenen Personalkosten nach dem hohen Tarifabschluss für Fachangestellte werden in dem aktuellen Beschluss zum Orientierungswert im kommenden Jahr nicht berücksichtigt. Vor allem das bringt Ärzte, befragt zu der Entscheidung des Erweiterten Bewertungsausschusses über das Vertragsarzthonorar 2022, auf Palme.

Auch Dr. Dirk Heinrich, Vorsitzender des Spitzenverbands Fachärzte Deutschlands (SpiFa) und Bundesvorsitzender des Virchowbundes, sieht die aktuellen Honorarbeschlüsse kritisch. Die Begründung, nach der Systematik des Orientierungswertes könnten Gehaltssteigerungen beim Personal erst mit Zeitverzug berücksichtigt werden, lässt er im „ÄrzteTag“-Podcast nicht gelten. Die Krankenkassen versteckten sich hier „feige hinter dem Gesetzgeber“, schimpft er.

Auch zum Stand bei der Erhöhung der Hygienekosten in Arztpraxen nimmt Heinrich Stellung. Und die beschlossene Verlängerung der Corona-Regeln im EBM ist für ihn kein echtes Trostpflaster. Dafür verweist er auf die Ideen des SpiFa, wie das Honorarsystem umgestaltet werden könnte, damit bei Leistungsverlagerungen von stationär nach ambulant das Geld der Leistung folgen kann. (Dauer: 14:50 Minuten)

Lesen sie auch
Lesen sie auch
Mehr zum Thema
Das könnte Sie auch interessieren
PD Dr. Joachim Feldkamp (links), Internist und Endokrinologe vom Klinikum Bielefeld-Mitte und Prof. Dr. Markus Luster (rechts), Nuklearmediziner vom Uniklinikum Gießen-Marburg

© [M] Feldkamp; Luster; Sanofi-Aventis

„ÄrzteTag extra“-Podcast

Wenn die Halsschmerzen von der Schilddrüse kommen

Sonderbericht | Mit freundlicher Unterstützung von: Sanofi-Aventis
Dr. Claudia Vollbracht

© [M] Privat; Christoph Burgstedt / Getty Images / iStock

„ÄrzteTag extra“-Podcast

Appell zur adjuvanten Vitamin-C-Therapie bei Krebs

Sonderbericht | Mit freundlicher Unterstützung von: Pascoe
Dr. Petra Sandow, Allgemeinmedizinerin aus Berlin

© [M] Privat; © [M] Kateryna_Kon / stock.adobe.com; © [M] Barbara Pheby / Fotolia.com;

„ÄrzteTag extra“-Podcast

Organisiertes Impfen ist eine Win-Win-Win-Situation

Sonderbericht | Mit freundlicher Unterstützung von: Sanofi Pasteur
Kommentare

Sie müssen angemeldet sein, um einen Kommentar verfassen zu können.
Vorteile des Logins

Über unser kostenloses Login erhalten Ärzte und Ärztinnen sowie andere Mitarbeiter der Gesundheitsbranche Zugriff auf mehr Hintergründe, Interviews und Praxis-Tipps.

Jetzt anmelden / registrieren »

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

» kostenlos und direkt in Ihr Postfach

Am Morgen: Ihr individueller Themenmix

Zum Feierabend: das tagesaktuelle Telegramm

Newsletter bestellen »

Top-Meldungen
Hüftfraktur: Durch eine Optimierung der Kalzium- und Proteinzufuhr lässt sich bei älteren Menschen in Pflegeheimen das Risiko für Frakturen deutlich senken.

© Springer Medizin Verlag GmbH

Ernährung als Prävention

Milchprodukte bewahrten Heimbewohner wohl vor Frakturen

Verdacht auf Tuberkulose: Bei Patienten mit therapieresistenter Erkrankung hat sich ein verkürztes Behandlungsregime als wirksam und recht gut verträglich erwiesen.

© dalaprod / stock.adobe.com (Symbolbild mit Fotomodellen)

Erfolgreiche Phase II/III-Studie

Resistente Tuberkulose in nur sechs Monaten im Griff