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„ÄrzteTag extra“-Podcast

RSV – ein Risiko für alle Kinder?

Das Respiratorische Synzytial-Virus (RSV) verursacht 2/3 aller Atemwegserkrankungen bei Säuglingen und Kleinkindern. Bisher hat nur eine Minderheit Anspruch auf RSV-Schutz durch Passiv-Immunisierung. Das könnte sich durch neue präventive Immunisierungsansätze ändern.

Veröffentlicht:
Dr. Peter Möller ist niedergelassener Kinder- und Jugendarzt sowie Kinderkardiologe aus Kiel.

Dr. Peter Möller ist niedergelassener Kinder- und Jugendarzt sowie Kinderkardiologe aus Kiel.

© [M] Photostudio Studioline; © [M] chombosan / Getty Images / iStock

Das RS-Virus ist ein hochansteckendes Atemwegsvirus, dessen R0-Wert im Mittel mit 4,5 angegeben wird. Infektionen finden in jedem Lebensalter statt. Gefährlich ist die RSV-Erstinfektion, die meist bereits im ersten Lebensjahr erfolgt. Bei Säuglingen kann RSV zu schweren und unvorhersehbaren Krankheitsverläufen führen, einschließlich Hospitalisierungen. Es ist schwierig vorherzusagen, welche Säuglinge schwere Symptome entwickeln und intensivmedizinisch versorgt werden müssen. Der Großteil der Säuglinge mit einer RSV-Infektion, die hospitalisiert werden müssen, sind reifgeboren und waren zuvor gesund.

Aktuell gibt es nur symptomatische Therapien und von einer RSV-Prophylaxe durch Passiv-Immunisierung ist der größte Teil der Säuglinge aktuell ausgeschlossen.

Was eine RSV-Infektion für betroffene Säuglinge und Kleinkinder bedeutet und welche Möglichkeiten der Therapie bzw. Vorbeugung es gibt, besprechen wir in diesem Podcast mit Dr. Peter Möller, niedergelassener Kinder- und Jugendarzt sowie Kinderkardiologe aus Kiel.

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RSV – ein Risiko für alle Kinder?

Podcast

Moderation: Dr. Michael Hubert


Mit freundlicher Unterstützung der Sanofi-Aventis Deutschland GmbH, Frankfurt am Main


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Redaktion: Dr. Andreas Strehl


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