„Ärztetag“-Podcast

So fahnden Labore nach Coronavirus-Mutationen

Die Politik hat die Labore angewiesen, bei SARS-CoV-2-Proben auch regelmäßig nach Mutationen zu screenen. Wie diese die Varianten erkennen, erzählt Labormediziner Professor Jan Kramer im „ÄrzteTag“.

Von Hauke GerlofHauke Gerlof Veröffentlicht:
Professor Jan Kramer ist Internist und Facharzt für Laboratoriumsmedizin. Er ist stellvertretender Vorsitzender des Berufsverbands der Akkreditierten Labore in der Medizin (ALM) e.V.

Professor Jan Kramer ist Internist und Facharzt für Laboratoriumsmedizin. Er ist stellvertretender Vorsitzender des Berufsverbands der Akkreditierten Labore in der Medizin (ALM) e.V.

© Dirk Schnack

Mit der Coronavirus-Surveillanceverordnung hat Gesundheitsminister Jens Spahn die Labore in die Pflicht genommen, mehr Genomanalysen der positiven SARS-CoV-2-Proben zu machen, damit Deutschland einen besseren Überblick über das epidemiologische Geschehen bei den Virusvarianten bekommt.

In dieser Episode des „ÄrzteTag“-Podcasts berichtet Professor Jan Kramer, stellvertretender Vorsitzender der Akkreditierten Labore in der Medizin ALM e.V., wie die Labore mit einem speziellen PCR-Testverfahren die bekannten Mutationen aufspüren. Außerdem schildert der Internist und Labormediziner, was bei einer Genomsequenzierung gemacht wird und wie die Auswahl der Stichproben erfolgt (Dauer: 22:32 Minuten).

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Kommentare
Veröffentlichte Meinungsäußerungen entsprechen nicht zwangsläufig der Meinung und Haltung der Ärzte Zeitung.
Dr. Horst Grünwoldt

Die Medizinlabore gehören zu den Krisengewinnlern der sog. Pandemie! Die Massentesterei von klinisch Covid-19 unverdächtigen Gesunden ist nicht nur epidemiologisch,sondern vor allem bez. der Kosten in Frage zu stellen. . .
Sinn macht jede Labordiagnostik von einer Patientenprobe herkömmlich nur , wenn das Krankheitsbild abgeklärt werden soll. Im Covid-19- Jahr sollte sich deshalb die Probennahme und die teure Gen-Sequenzierung darauf beschränken; d.h. bei Patienten, die tatsächlich die dazu gehörende Symptomatik aufweisen. Nur die können nämlich als sog. "Superspreader" angesehen werden; aber nicht klinisch Unauffällige, bei denen ein fragwürdiger Abstrich-Test "positiv" war. Die sind nach m.E. überhaupt nicht gemäß der Drosten´schen Tröpfen-Hypothese, und geringen "Viruslast", als ansteckend zu deklarieren. Vielmehr haben diese nicht- epidemisch relevanten "Fälle" in der Zahl erst die RKI-Statistik in die Höhe getrieben, und unsere nicht Covid-19-auffällige Population, herdentierartig verängstigt und verunsichert,
und die Gesunheitsämter zu absurden, nicht zielführenden "Nachverfolgungen" über Telefonleitungen.
Staatdessen sollten die Amtsärzte/Sanitätsrätinnen ihrer seuchenpolizeilichen Aufgabe an/in den potentiellen Infektions-Qellen gerecht werden, d.h. dort wo die Sars-2 oder Mutanten- Virus-Ausscheider anzutreffen sind - auf den Covid-19- Stationen! Hier haben Sie unbelastet von med. Geschäftsinteressen durch amtliche Porbennahme und Labordiagnostik abzuklären, zwischen manifester Virus-Infektion und bakt. septischer Pneumonie!! Letztere ist bekanntlich auf Intensivstationen für die Hälfte aller Verstorbenen nach Zwangsbeatmung verantwortlich.
Dr. med. vet. Horst Grünwoldt, Hygieniker


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