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„EvidenzUpdate“-Podcast

Steroide – Wirkstoffe zwischen Zaubermittel und Teufelszeug

Euphorie über Dexamethason bei COVID-19 – und wie hoch darf die Prednison-Dosis bei Patienten mit rheumatoider Arthritis sein? Ein „EvidenzUpdate“ – nicht nur – über Glukokortikoide.

Prof. Dr. med. Martin SchererVon Prof. Dr. med. Martin Scherer und Denis NößlerDenis Nößler Veröffentlicht:
Steroide – Wirkstoffe zwischen Zaubermittel und Teufelszeug

© Scherer: Dirk Schnack

Auch die Coronavirus-Pandemie haben Steroide eine neue Aufmerksamkeit erhalten: Die Europäische Arzneimittelagentur EMA empfiehlt den Einsatz von Dexamethason bei schweren und beatmungspflichtigen COVID-19-Verläufen. Intensivmediziner äußern sich geradezu euphorisch über die ersten Daten aus den Zulassungsstudien, darunter ganz maßgeblich die RECOVERY-Studie.

Ohnehin gelten Glukokortikoide manchen als „Zaubermittel“, haben sie doch ein breites Indikationsspektrum. Aber auch Nebenwirkungen, etwa ein erhöhtes Infektionsrisiko. Das steigt nicht nur bei hohen Steroid-Dosen oder eine Langzeittherapie, sondern schon bei der kurzfristigen Stoßtherapie. Und eine neue Studie bei Patienten mit einer rheumatoiden Arthritis (RA) zeigt: Selbst eine geringe Prednison-Dosis lässt das Infektrisiko steigen.

Wie es um diese Dosis-Wirkungsbeziehung steht, darüber sprechen wir in dieser Episode vom „EvidenzUpdate“. Und darüber, was das für die klinische Praxis und therapeutische Entscheidungen bedeutet. (Dauer: 18:01 Minuten)

Quellen:

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