„ÄrzteTag“-Podcast

Kortison: Lebensrettende Präparate bei schwerer COVID-19

Bisher wurden Kortisonpräparate nur zögerlich bei Viruspneumonien eingesetzt. Bei schwerkranken COVID-19-Patienten ist Dexamethason aber inzwischen das einzige Medikament, das nachweislich die hohe Sterberate senken kann. Jetzt gibt es ähnliche Belege für Hydrocortison. Über den aktuellen Stand spricht Professor Frank Brunkhorst im „ÄrzteTag“-Podcast.

Von Wolfgang GeisselWolfgang Geissel Veröffentlicht:
Prof. Dr. Frank M. Brunkhorst; Zentrum für Klinische Studien, Universitätsklinikum Jena

Professor Frank M. Brunkhorst leitet das Zentrum für Klinische Studien am Universitätsklinikum Jena.

© WOLFGANG HANKE, Lindgrün GmbH

Nicht nur Dexamethason, sondern auch Hydrocortison eignet sich in der Therapie von Patienten, die schwer an COVID-19 erkrankt sind, um den Krankheitsverlauf zu verbessern und die Überlebenschancen zu erhöhen. Das konnte die REMAP-CAP-Studiengruppe aktuell in einer internationalen Kooperation von mehr als 250 Intensivstationen nachweisen.

Die aus derzeit 17 Intensivstationen bestehende Studienbeteiligung in Deutschland wird am Zentrum für Klinische Studien des Universitätsklinikums Jena (UKJ) koordiniert – unter der Leitung von Professor Frank M. Brunkhorst. Im Gespräch erläutert er, welche entscheidenden Studiendaten zur Kortisontherapie bei COVID-19 inzwischen vorliegen, welche Patienten profitieren und welche nicht – und was das Besondere an der derzeitigen Studiensituation ausmacht.

Und wie steht es um das Nebenwirkungsrisiko bei Steroidgabe? Auch darüber spricht Professor Brunkhorst in dieser Folge unseres „ÄrzteTag“-Podcasts. (Dauer 19:02 Minuten)

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